Urgroßvaters Straßenbahn-Geschichten

Urgroßvater Carl Ernst Richter war der Vater unserer Großmutter Bertha Luise Stein, geb. Richter. Er hätte uns sicher viele Episoden von seiner Zeit als Stallmeister, von der Elektrifizierung des Pferdebahnnetzes, von seiner Zeit im Bahndepot Connewitz in den 1890er Jahren und vielleicht auch von der legendären Ausstellungs-Rundbahn erzählen können.
Das versuche ich im folgenden Beitrag zu rekonstruieren und werde dabei auch ein paar Worte zu den diesjährigen Leipziger Jubiläen (Bild rechts) ergänzen. – Ob mir das gelingt? Lest und beurteilt das selbst …

Die genannten Jubiläen beziehen sich auf

  • das Leipziger Straßenbahn-Jubiläum: 150 Jahre Straßenbahn für Leipzig (1872-2022) und
  • das Jubiläum der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung zu Leipzig im Jahr 1897 (1897-2022). [Beide sind hier in der Stadt, vorsichtig gesagt, leider etwas verdrängt worden.]

Was haben diese zwei Ereignisse mit dem Leben unseres Urgroßvaters Ernst zu tun? Er lebte in diesem Zeitabschnitt der industriellen Revolution in der aufstrebenden Stadt Leipzig, war hier ein typischer und aktiver kleinbürgerlicher Vertreter seiner Generation und damit ein wichtiger Zeitzeuge.
Zunächst ein Blick in die Ahnengeschichte …

1. Großvater Ernst, der Husar

Carl Ernst Richter wurde am 26. Februar 1856 in Lengenfeld (Vogtland) als Sohn des Schönfärbers Johann Carl Richter und dessen Frau Auguste Caroline geboren.

Genau genommen war Ernst unser Urgroßvater aus der großmütterlichen Linie. Nähere Informationen über seine Kindheit und Jugendzeit, Dokumente oder Fotos liegen mir leider nicht vor.

Mitte der 1870er Jahre hat er sich in Sachsen zum Militärdienst gemeldet. Er kam zum 2. Königlich-Sächsischen Husaren-Regiment Nr. 19, das in Lausigk und später in Grimma stationiert war. Ohne förderliche Beziehungen oder Geldquellen blieb es für ihn vorerst beim niedrigsten Dienstgrad als ,Gemeiner Husar‘ . Aber, er erwarb sich dort die später nützliche Kenntnisse und Erfahrungen beim Umgang mit Pferden und auch notwendige Kenntnisse zu den Themen Gehorsamkeit, Disziplin und Ordnung.

Während seiner Militärzeit hat Ernst die 1854 in Flöha geborene Bertha Thecla Trübenbach aus Flöha kennengelernt und im März 1883 in Flöha geheiratet. Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter hervor: Marie und Luise (meine spätere Großmutter, geboren 1887 in Grimma).

2. als Stallmeister bei der Leipziger Pferdebahn

Aufgrund seiner langen Militär-Dienstzeit von über 15 Jahren und einer guten Beurteilung wurde er schließlich vor seiner Entlassung im Jahr 1890 zum Wachtmeister befördert.

Im Leipziger Tageblatt und Anzeiger vom April 1890 habe ich ein interessantes ,,Stelle-Gesuch“ entdeckt, Bild links. Das könnte (vielleicht) von unserem Urgroßvater stammen: ein verheirateter Mittdreißiger sucht eine Stellung als Stallmeister oder Inspektor einer Pferdebahn.
Weil straffe Organisation, Ordnung, Disziplin und auch eine Uniform bei der Pferdebahn eine große Rolle spielten, wurden Neueinstellungen mit einer militärischen Vorgeschichte und Kenntnisse beim Umgang mit Pferden bevorzugt.

Fakt ist, dass Ernst seine Tätigkeit bei der Leipziger Pferde-Eisenbahn (LPE) im Mai 1890 aufgenommen hat und in den Straßenbahnhöfen Plagwitz, Reudnitz und ab September 1893 im neuen Straßenbahn-Depot Connewitz (zwischen der Brand- und Simildenstraße) im Pferdestall-Bereich eingesetzt wurde. Das Depot in Connewitz war für die Unterbringung von 269 Pferden (orange) und 34 Wagen (rot) unter Nutzung des abschüssigen Terrains in jeweils zwei Etagen ausgelegt, siehe Situationsplan unten links [Quelle #1].

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Ernst Richter wurde im großen Depot Connewitz, sicher auch bedingt durch seine vorhergehende Ausbildung und seine fundierten Kenntnisse beim Umgang mit Pferden, als Stallmeister eingesetzt. Im Leipziger Adressbuch kann man einen Eintrag (Bild oben rechts) aus dem Jahr 1893 über den Stallmeister C.E. Richter und seine Wohnung in der 1. Etage über den Stallungen in der Brandstraße 34 neben dem Pferdebahn-Depot lesen.

Doch schon bald nahte ab dem Jahr 1895 eine neue Herausforderung: die Elektrifizierung der bisherigen Pferdebahn-Linien. Das Ganze war auch mit einem Gesellschafterwechsel von der LPE zur GLSt (Großen Leipziger Straßenbahn) zu Beginn des Jahres 1896 verbunden.
Und das betraf ganz besonders das große Straßenbahn-Depot in Connewitz, das kurzfristig für die Montage der elektrischen Triebwagen vom Typ 10 umgebaut wurde. Im Bildausschnitt unten links aus dem Jahr 1896 sind die neuen siebenfenstrigen Triebwagen vom Typ 10 an der Einfahrt von der Brandstraße ins Depot zusehen. [Quelle #2] Auf der linken Seite ist die Rückwand des um ein Drittel gekürzten Stallgebäudes zu sehen und rechts hinten das als Werkstatt umgebaute kleinere Stallgebäude. Besonders interessant finde ich die abgebildeten Monteure, ihre Werkzeuge, die Straßenbahn-‚Kurbler‘ und den ‚gut angezogenen‘ Passagier in der vorderen Bahn. Vielleicht ein Verwaltungsmitarbeiter vom Depot, wie mein Urgroßvater?
In Connewitz erfolgten bald auch die Ausbildung der zukünftigen Fahrer und die ersten Probefahrten der elektrischen Straßenbahnen der GLSt. [Quelle #3]

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links: Triebwagen vom Typ 10 (Connewitz, 1896) / rechts: Anzeige im Tageblatt (April 1896)

Am 17. April 1896 fuhren die ersten drei elektrischen Triebwagen auf der Linie von Connewitz nach Gohlis und ab dem 1. Mai wurde der ,,volle elektrische Betrieb eingeführt“, laut der oben stehenden Anzeige im Leipziger Tageblatt.

Bevor ich auf die Auswirkungen der technischen Neuerungen auf die Tätigkeit unseres Urgroßvaters Ernst Richter im Straßenbahn-Depot Connewitz eingehe, möchte ich hier kurz eine bisher nur wenig beachtete Geschichte über eine elektrische Straßenbahn einschieben, die im Jahr 1897 in Leipzig statt mit der heute üblichen Oberleitung mit einer unterirdischen Stromzuführung getestet und betrieben wurde.

Ausstellungs-
Rundbahn:
ein Zwischenspiel

Diese spezielle Geschichte beginnt Ende September 1896 mit einem Gesuch des Leipziger Baumeisters Oskar Linker zur Ausstattung der für das Jahr 1897 geplanten Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung in Leipzig an die Stadtverwaltung.
Darin heißt es:

,,… Die Anlage einer electrischen Verkehrsbahn auf dem Ausstellungsplatz erscheint bei der großen Ausdehnung derselben und bei dem zu erwartenden Massenverkehr durchaus nothwendig.“

In einem Erläuterungsbericht vom 27. Oktober 1896 wird das technisch interessante Projekt näher beschrieben:

,,Dem Project der Rundbahn auf dem Ausstellungsplatz ist der elektrische Betrieb mit subterraner Stromzuführung nach dem, in allen Kulturstaaten patentirten System Linker-Stendebach … zu Grunde gelegt. Die Spannung des Stromes, welcher von der Ausstellung selbst erzeugt und geliefert wird, beträgt 500 Volt.
Die Bahn ist eingleisig gedacht und wird nur in einer Richtung und zwar rechtsherum mit einer Geschwindigkeit von 12 bis 13 km höchstens, befahren werden; für den Betrieb selbst sind 5 Motor- sowie 5 offene Anhängerwagen vorgesehen.“
[Quelle #4 für beide Zitate]

Erläuterung zum Erläuterungsbericht:

  • – subterran: meint hier unterirdische Stromzuführung,
  • – patentiert: es gibt sowohl von Herrn Linker als auch vom Herrn Stendebach eine Reihe eingereichter Patente, die sich auf die Stromzuführung von Bahnen beziehen – ich denke es handelt sich hier in der Hauptsache um das D.R.P. 94346A vom 9. Mai 1896,
  • – rechtsherum: ursprünglich war der Betrieb der Bahn in Uhrzeiger-Richtung (rechts herum) vorgesehen. Das wurde aber bei der Umsetzung des Projektes in ,,vom Haupteingang gerechnet rechts herum“ (Stand März 1897, also entgegen der Uhrzeiger-Richtung) geändert.
  • Spurweite war die Leipziger ,,Normalspur“ mit 1458 mm (weltweit normal = 1435 mm).
  • Die Anzahl der Haltestellen wurde im März von 7 auf 8 erweitert, eine Haltestelle an der nachträglich hinzugekommenen Ostafrikanischen Ausstellung.

Zur Eröffnung der großen Industrie- und Gewerbeausstellung am 24. April 1897 war die Rundbahn noch nicht fertig wie man folgender Mitteilung der Tagespresse, unten links entnehmen konnte. Auf dem beiden nebenstehenden Bildern habe ich einen sogenannten ,,Contactapparat“ und den Stromabnehmer-Bügel aus der Literatur entnommen. [Skizzen aus Quelle #5 und Patentschrift Stendebach, Linker 1897]

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v.l.n.r.: Mitteilung Tageblatt vom 14.04.897 / Prinzip ,,Contactapparat“ und Stromzuführung

Ab dem 10. Mai 1897 wurden die neuen Triebwagen vom Typ 12 aus der Hamburger Wagon-Fabrik Falkenried dann auch auf der Ausstellungs-Rundbahn, zunächst allerdings mit Oberleitungs-Stromabnahme, in Betrieb genommen, siehe Tagespresse unten links. Auf dem rechten Bild der Erste der neuen Triebwagen vom Typ 12 mit Honnoratioren der GLSt vorm Verwaltungsgebäude im Connewitzer Depot. [Quelle #2] Einer könnte auch unser Urgroßvater gewesen sein, vielleicht der dritte von links?

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März 1897, neue Triebwagen vom Typ 12 auf Ausstellungs-Rundbahn und (rechts) im GLSt-Depot Connewitz

Und ich gehe davon aus, dass die Triebwagenführer der Ausstellungs-Rundbahn von der GLSt abgestellt wurden. Sicher wurde dieses Fahrpersonal vorher im Depot Connewitz ausgebildet.

Auf der Abbildung rechts habe ich versucht, den Verlauf der Ausstellungs-Rundbahn auf einer aktuellen OpenStreetMap im heutigen Leipziger Clarapark zu skizzieren. Vom Haupteingang verlief die Fahrstrecke über Gartenbauhalle, Theater, Vergnügungspark, Maschinenhalle, Thüringer Dörfchen, Restaurantviertel und Ostafrikanische Ausstellung zurück zum Haupteingang. Die Rundbahn beförderte im Zeitraum bis zum 18. Oktober 1897 genau 551.878 zahlende Passagiere. [Quelle #6]
Die Erprobung und Abnahme der speziellen Einrichtungen zur unterirdischen Stromzuführung zog sich allerdings noch bis zum September 1897 hin, so dass nur in den letzten sechs Wochen der Ausstellung ein wahlweiser Fahrbetrieb mit Oberleitung oder unterirdischer Stromzuführung möglich war.
Und man kann auch heute noch sehen, dass die Grundstruktur des Park noch immer an die einstige große Ausstellung mit nahezu 5 Millionen Besuchern erinnert.

Nach Beendigung der Ausstellung wurden die Bahn rückgebaut, die Materialien zum Teil versteigert (siehe Anzeige vom Dezember 1897 rechts) und die Wagen Nr. 1 bis 5 von der GLSt als Nr. 386 bis 390, sehr wahrscheinlich über das Depot Connewitz, in den regulären Fahrbetrieb übernommen.

Nach diesem kleinen Ausflug in die Technik- und Ausstellungsgeschichte geht es jetzt weiter mit der Laufbahn unseres Urgroßvaters ab dem Jahr 1895.

3. als Depot-Verwalter bei der GLSt

Ernst Richter, bekam die Veränderungen im Connewitzer Depot hautnah mit und wusste, dass seine Tage als Stallmeister und der Umgang mit Pferden hier bald endlich wurden. Deshalb ergriff er die Initiative und drängte auf einen zukünftigen Einsatz im verwaltungstechnischen Bereich.
Es gelang ihm bis zum Jahr 1897 zum Depot-Inspektor der GLSt ,,umzusatteln“.

Das belegt nebenstehende Ansichtskarte, die ihm ein Bekannter am 13.06.1897 mit einem Sonderstempel vom Postamt auf dem Ausstellungs-Platz der Sächsisch-Thüringischen Industrei- und Gewerbeausstellung schickte. Beachtet bitte die Anschrift:
,,An Herrn Richter, Depotinspektor, früher Stallmeister
in L.-Connewitz,
Wohnung Depot.“

Im Rahmen seiner Tätigkeit als Verwalter des Straßenbahn-Depots Connewitz hätte er uns sicher vieles über seine Zeit bei der Umstellung auf den elektrischen Fahrbetrieb erzählen können, vielleicht sogar zum speziellen Kapitel der Ausstellungs-Rundbahn und ihrer Rückführung in den regulären Fahrbetrieb.

Sein Wechsel in die verantwortliche Position als Bahnhofsverwalter ist auch im Leipziger Adressbuch nachvollziehbar. Seine Familie zog ins Verwaltungsgebäude des Connewitzer Depots um.

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rechts: Ausschnitt aus Plan von leipzig aus dem Jahr 1903

Rechts ein Karten-Ausschnitt mit der Lage des Connewitzer Straßenbahn-Depot mit dem Stand Juli 1902, auf dem die besondere Lage des Depots mit der unteren Einfahrt über die Brandstraße und der oberen Einfahrt über die Marienstraße, ab 1907 Simildenstraße, zu sehen ist.

Im Jahr 1907 lernte seine Tochter Luise den Schüler der Leipziger Baufachschule Gerhard Stein kennen, meinen späteren Großvater. Weil er aber noch keinen Berufsabschluss und kein eigenes Einkommen hatte, konnten sie damals nicht heiraten und durften keinen eigenen Hausstand gründen. Die Hochzeit erfolgte erst sieben lange Jahre später. Aber auf dem Hochzeitsbild aus dem renomierten Atelier Hermann Walter war unser Urgroßvater Ernst nicht mehr zu sehen.

Ernst Richter verstarb am 31. Juli 1908 in Leipzig-Connewitz im Alter von nur 52 Jahren. Die Direktion der Großen Leipziger Straßenbahn widmete ihm zu Ehren einen Nachruf auf seine über 18 Jahre lang treuen Dienste bei der Leipziger Pferdebahn und seine Zeit als Bahnhofsverwalter in Connewitz. Ja – und mir ist es auch wichtig die Erinnerung an ihn wach zu halten.

Heute

Mit einem aktuellen Bild vom ,,Bowling“ der Straßenbahnen am 21. Mai 2022 bei der Europameisterschaft auf dem Leipziger Augustusplatz möchte ich für heute schließen. An diesem Tag , bei dem auch die eingangs gezeigte Jubiläumsbahn vom Typ NGT-XL auf dem Augustusplatz präsent, auf deren Mittelbild ein alter Triebwagen vom Typ 12 zusehen ist, der neben der Leipziger Straßenbahn-Geschichte auch ein Stück an das Jubiläum der Sächsisch-Thüringische Industrie- und Gewerbeausstellung des Jahres 1897 erinnert.


Literatur- und Quellenangaben

Literatur

  • Leipziger Tageblatt und Anzeiger der Jahre 1890, 1896797 und 1908 (Tageszeitung), online in der SULB Dresden
  • Leipziger Adressbuch der Jahre 1891 bis 1910
  • Patentrecherchen über das Portal DEPATIS (Deutsches Patentinformationssystem), Deutsches Patent- und Markenamt, Zweibrückenstr. 12, 80331 München, online hier. Vielen Dank an M. Michael vom Patentamt in München bei der Unterstützung zur Patentrecherche.
  • Chronik der Familie Stein (privat)
  • Blog-Beitrag Parkbesucher (2) vom Juni 2017
  • Ausschnitt aus eigenemm Plan von Leipzig aus dem jahr 1903 und aktueller Karten-Ausschnitt aus OpenStreetMap (2022) von der Gegend um den Leipziger Clara-Zetkin-Park
  • eigene Fotos

Quellen

Quelle #1: Leipzig und seine Bauten, zur X. Wanderversammlung des Verbandes Deutscher Architekten- und Ingenieur-Vereine in Leipzig vom 28. bis 31. August 1892, Verleger Gebhardt, Leipzig, 1892.
S. 605/607/8: 1. Pferdebahn (Tramway) / Depot in Connewitz / Situationsplan, online SLUB Dresden

Quelle #2: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Fotothek, Bildausschnitte:
Bahnhof Connewitz 1. Bauperiode, 1896, Inventar-Nr. F/2011/83, lfd. Nr. ME002269 und
Straßenbahnhof Connewitz I, erste Ausfahrt Triebwagen Typ 12 1897 vor Brandstraße, Inventar-Nr. S/232/2001, lfd. Nr. S0010755 – vielen Dank für die Erlaubnis einen Ausschnitt dieser Bilder hier zu zeigen.

Quelle #3: Vom Zweispänner zur Stadtbahn, 100 Jahre elektrische Straßenbahn in Leipzig, Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH, 1996 und dazu als Ergänzung der
Band 2: Fahrzeugarchiv 1872-1997. Der Wagenpark der Leipziger Verkehrsbetriebe und ihrer Vorgänger. Arbeitsgemeinschaft ‚Historische Nahverkehrsmittel Leipzig‘ e.V., 1997

Quelle #4: Stadtarchiv Leipzig, Kapitelakten 75.A, No. 33
Acta, Sächsisch-Thür. Industrie- und Gewerbe-Ausstellung in Leipzig 1897. Rundbahn [StAL 75A/33]

Quelle #5: Centralblatt der Bauverwaltung, Verlag von Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin, 1897, Nr. 38A, 18.09.1897, S. 429

Quelle #6: Illustrierte Chronik der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbe-Ausstellung in Leipzig 1897, Verlag Meisenbach Riffarth & co., Leipzig, 1899, S. 161/62 zum Personenverkehr auf dem Ausstellungsplatze

3 Gedanken zu “Urgroßvaters Straßenbahn-Geschichten

  1. Wieder sehr interessant, u.a. auch weil meine Mutter ebenfalls bei der „Bimmel“ war, zuerst als Schaffnerin und später Fahrerin, natürlich viel später, nach dem 2. Weltkrieg. Erinnere mich noch gut, wie stolz ich war, wenn ich als Vorschulkind mal ganz vorn mitfahren durfte. Da wir damals in Lindenau wohnten ging es meist bis zum Strassenbahnhof Angerbrücke, offiziell „Strassenbahnhof Deutsch-Sowjetische-Freundschaft“, aber das hat schon damals wohl kaum jemand gesagt. Und eine Kurbel hatte meine Mutter auch 😉

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