Seilbahnen aus Neuschönefeld

In der letzten Woche lief im MDR-Fernsehen eine interessante Doku über die Leipziger Seilbahn-Firma Adolf Bleichert & Co.
Dabei wurde neben der früheren Fabrik in Gohlis auch ein Vorgänger in Neuschönefeld erwähnt.
Dazu sind bisher außer ein paar Notizen und das Bild rechts wenig bekannt.
Gab es eine Fabrik in Neuschönefeld, was wurde dort gebaut, wo hatte sie sich befunden und kann man da heute noch irgendwas sehen?

Diesen Fragen möchte ich hier im Folgenden nachgehen …

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Herbst-AusFLUG an der Eisenbahnstraße

Start: rätselhafte Haustür Neustädter Str.

An einem milden und sonnigen Herbst-Sonntag im Oktober haben wir einen AusFLUG an der Eisenbahnstraße unternommen.
Dabei haben wir:
1. Übersichtliches,
2. Verborgenes und
3. Unsichtbares.
entdeckt.

Mit von der Partie sind der Dokumentarfilmer Birk Poßecker mit ein paar Freunden und Bekannten – aber Ihr könnt natürlich auch gerne mitkommen …

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Gold für … Neuschönefeld!


Es gibt doch tatsächlich einen Gold-Medaillen-Gewinner aus Neuschönefeld – auch wenn der Erwerb des Edelmetalls schon ein paar Jahre zurückliegt.

Was dieser Sieger mit einem älteren Foto von der Neuschönefelder Seite der Eisenbahnstraße zu tun hat, wo er dort beheimatet war und wofür er diese Gold-Medaille, siehe Bild rechts, erhalten hatte,

dem möchte ich in diesem Beitrag nachgehen … Weiterlesen

Runkiplatz (2)

Im ersten Teil der Geschichte vom Runkiplatz wurde gezeigt, dass hier im 80 x 80 m² kleinen Lampe-Karree vor etwa 170 Jahren die ersten Wohnhäuser auf einer früheren Schönefelder Feldflur entstanden. Nur wenige Jahre später waren die 16 Grundstücke vollständig bebaut. Danach tat sich rein bautechnisch in den Folgejahren fast nichts mehr.
In diesem Beitrag soll es um folgende Fragen gehen:
– wie entwickelte sich dieses Häuser-Karree im Zeitraum von 1903 bis heute?
– und was ist hier für die Zukunft geplant (Bild rechts)?

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Runkiplatz (1)

Früher in den 1980er Jahren gab’s auf dem Otto-Runki-Platz einen Frischmarkt mit Namen ,,Vitaminbasar“.
Was gibt’s denn da unten an der Ernst-Thälmann-Straße zu kaufen? Na klar, frische Erdbeeren aus der Region und da sind wir auch mal schnell über die Straße geflitzt und haben uns angestellt.
Nebenstehendes Bild vom Runkiplatz habe ich an einem späten Nachmittag im Mai 1987 aufgenommen.

Gab’s dort schon immer einen grünen Platz? Da könnten wir mal kurz zurück blicken …

 

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Nachlese an der Eisenbahnstraße (2)

Zur Buchmesse war Harald Kirschners Bildband ,,Als die Eisenbahnstraße noch Ernst-Thälmann-Straße hieß“ vorgestellt worden, siehe BLOG-Beitrag.
Weil es mehrere Anfragen zu den Aufnahme-Standorten der alten Fotos aus dem Jahr 1981 gab, habe ich mich gestern mit dem Fotografen Harald Kirschner vor Ort in der Eisenbahnstraße getroffen und wir haben einen kleinen internen Rundgang auf den Spuren der Buch-Bilder unternommen.
Dabei haben wir mehrere ,,alte Bekannte“ wiedergefunden. An manchen Stellen sieht’s fast noch so aus wie vor 38 Jahren (siehe Bild rechts).

Mehr davon im Folgenden … Weiterlesen

Nachlese von der Ernst-Thälmann-Straße

Seit langer Zeit ist über die Eisenbahnstraße mal wieder ein Bildband erschienen – ein neues Buch mit alten Bildern aus dem Mitteldeutschen Verlag mit dem Titel: Als die Eisenbahnstraße noch Ernst-Thälmann-Straße hieß.
Dieser Bildband wurde zur Leipziger Buchmesse vom Fotografen Harald Kirschner und dem Verlag am 23. März 2019 im Stadtgeschichtlichen Museum vor großem Publikum präsentiert.
Anschließend gab es die Gelegenheit von Fotograf zu Fotograf ein paar Worte auszutauschen und ins Buch schreiben zu lassen … Weiterlesen

Die Brache (2)

Nach der Beschreibung des ,,Status quo“ der Brache in der Eisenbahnstraße im ersten Teil bleiben noch die Fragen offen: welche Häuser standen hier als Nr. 103 und 105, wem gehörten die Grundstücke, wer wohnte hier früher und welche Bewandtnis hat es mit der eigenartigen Lage der Grundstücke?

Dazu werde ich in meinen alten Karten und Unterlagen nachschlagen und online mal online in diversen Büchern und Zeitungen recherchieren … Weiterlesen

Die Brache (1)

,,… über sieben Stufen musst Du gehn …“, dann kommst Du [frei nach Karat und rechts im Bild] auf eine Brache an der mittleren Eisenbahnstraße. Eingeweihte Anwohner wissen, wovon ich spreche. Für alle anderen: die Brache liegt stadtauswärts auf der linken Seite der Eisenbahnstraße zwischen Elisabeth- und Idastraße. Die gesamte Fläche der Brache (Flurstücke Volkmarsdorf 359 und 359 a) liegt heute als eigenartige Häuserlücke bis zu 1 1/2 Meter über Straßenniveau.
Was ist das für eine eigenartige erhöhte Häuserlücke in der Eisenbahnstraße? – Das hatten wir uns auch schon gefragt, als wir Mitte der 1970er Jahre beim abendlichen Schaufensterbummel in der früheren Ernst-Thälmann-Straße dort vorbei gekommen sind … Weiterlesen

Treffpunkt Listplatz

Der Listplatz heißt eigentlich ,,Friedrich-List-Platz“ – er wurde (siehe Straßenschild rechts) nach dem Volkswirtschaftler und Initiator des Baus der Leipzig-Dresdner Eisenbahn Daniel Friedrich List (1789-1846) benannt.

Warum dieser unscheinbare dreiseitige Platz mit diesem Namen an dieser Stelle im Leipziger Osten perfekt richtig liegt, das möchte ich im Folgenden erklären … Weiterlesen