Volkmarsdorfer Markt (3)

Heute möchte ich in einem dritten Teil der Frage nachgehen, wie sich das Gebiet rings um den Marktplatz von Volkmarsdorf vom Ende der „Goldenen 20er Jahre“ bis Mitte der 1980er Jahre verändert hat.

Was war aus dem von Gaststätten, Handel und Gewerbe geprägten abwechslungsreichen Umfeld des Marktes und der Lukaskirche in der Zeit zwischen der Machtergreifung der Nazis, dem 2. Weltkrieg und der DDR-Zeit geworden …?

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Gruseliges von der Idastraße

Pünktlich zu Halloween kann man heute in der Zeitung vom ,,Leipziger Gruselspaß“ lesen.
Naja, zugegeben, Halloween ist nicht so mein Ding!

Rückblickend möchte ich hier klarstellen, dass es noch vor etwa 35 Jahren, Mitte der 1980er Jahre, in Leipzig schon noch sehr gruselig, aber keineswegs spaßig, zugegangen war.
Und das auch in den Ruinenvierteln des Leipziger Ostens.

Abschreckendes möchte ich heute dazu berichten …

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mehr Straßenbahn-Geschichten

Die Leipziger Straßenbahn hat nicht nur das Leben unseres Urgroßvaters Ernst Richter beeinflusst – wir haben da um 1980 herum in Leipzig auch so manche Geschichten mit der Straßenbahn und ihren Mitarbeitern erlebt.
Zwei dieser Geschichten und eine passende Kommentar-Zuschrift aus dieser Zeit möchte ich heute hier im Blog-Beitrag präsentieren.

Vielleicht könnt Ihr (Älteren) das auch nachvollziehen – und (Ihr Jüngeren) habt auch Spaß daran …

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Urgroßvaters Straßenbahn-Geschichten

Urgroßvater Carl Ernst Richter war der Vater unserer Großmutter Bertha Luise Stein, geb. Richter. Er hätte uns sicher viele Episoden von seiner Zeit als Stallmeister, von der Elektrifizierung des Pferdebahnnetzes, von seiner Zeit im Bahndepot Connewitz in den 1890er Jahren und vielleicht auch von der legendären Ausstellungs-Rundbahn erzählen können.
Das versuche ich im folgenden Beitrag zu rekonstruieren und werde dabei auch ein paar Worte zu den diesjährigen Leipziger Jubiläen (Bild rechts) ergänzen. – Ob mir das gelingt? Lest und beurteilt das selbst …

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Pfingst-Aufstiege 1880

Für die Pfingsttage des Jahres 1880 hatte sich der Gastwirt der Drei Mohren im Leipziger Osten eine besondere luftige Attraktion ausgedacht: den ersten Ballonaufstieg

der berühmtesten Luftschifferin der Gegenwart Auguste Securius
– im Volksmund kurz ,,die kühne Auguste“ genannt.

Es fanden schließlich drei Ballonfahrten statt.
Was es damit auf sich hatte, wie das damals bewerkstelligt wurde und wohin die Reisen gingen, dazu mehr in dem folgenden kleinen Beitrag …

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Kaputte Fragmente

… an der Klinkerfassade des ehemaligen Fabrikgebäudes an der Ecke Konrad-/ Hermann-Liebmann-Straße Nr. 67.
Ist Euch das auch schon aufgefallen? Etwa zwanzig der sonst so robusten Klinkersteine sind beschädigt, siehe Bildausschnitt rechts.

Zum zweiten möchte ich einer kleinen Geschichte nachgehen, die sich heute, am 18. April – vor 77 Jahren, im Frühjahr 1945, hier an der Ecke abgespielt hat.

Ein Zufall – oder gibt es da einen möglichen Zusammenhang?

Diesen Fragen möchte ich heute Abend um 18 Uhr hier im Folgendem nachgehen …

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Schöne Fragmente (2)

In diesem zweiten Teil möchte ich Euch erzählen,
+ wie die ursprüngliche Maschinenfabrik und
+ wie die Familie Schöne Mitte des 19. Jahrhunderts nach Neuschönefeld gekommen ist,
+ wie und wann es zu den Gebäuden der heutigen ,,Schönen Fragmente“ kam und
+ was später aus dieser Werkzeug-Maschinenfabrik, bis zum Ende der 1920er Jahre, geworden ist.

Das war, zugegeben, etwas abwechslungsreich – aber, seht selbst …

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tachlis – Babette Zbar

Fast vergessen – Erinnerungen aus dem Leben der jüdischen Mitbürgerin
Babette Sbar vel Zbar
und ihrer Familie, die einst Besitzer des Hauses Konradstr. 37 in Leipzig-Neuschönefeld gewesen waren und auch dort gewohnt hatten.

Also dann ‚tachlis‘ – zur Sache …

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drei Mohren (2)

Im ersten Teil der Geschichten um die Gastwirtschaft ,,zu den drei Mohren“ in Anger ging es um die historischen Wurzeln des alten Gutes, den Namen und eine erste kurze Zeitungsschau zur Gastwirtschaft bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

Im zweiten Teil soll es um weitere Geschichten rund um das alte Kohlgarten-Grundstück an der Breiten Straße gehen:
# ein tragisches Liebespaar,
# die Gastwirtschaft und
# ein paar Nachfolger-Aspekte bis in die heutige Zeit, siehe auch Bild rechts.

Das wird wieder recht interessant, folgt mir doch einfach wieder in die Geschichte …

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Schöne Fragmente (1)

Die Gerüste von dem alten Fabrikgebäude an der Konrad-/ Ecke Hermann-Liebmann-Straße sind gefallen – das hatte ich bereits Ende Januar gehört.
Deshalb wollte ich mir diese Ecke mit dem roten Klinkerbau bei Sonnenschein mal etwas genauer anschauen.

Wenn Euch das auch interessiert, dann folgt mir hier im Blog-Beitrag auf einem kurzen Ausflug in den Leipziger Osten und in die Vergangenheit …

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