Verbindungsbahn (Teil 2)

Im Teil 1 zur alten Leipziger Verbindungsbahn habe ich nachgewiesen, dass die ersten Züge auf dieser Strecke bereits ab Montag, den 16. September 1850 zwischen dem Bayerischen Bahnhof im Süden der Stadt zum Magdeburger Bahnhof im Norden fuhren und ab dem 20. Juli 1851 dann auch der Zweig zum Dresdner Bahnhof befahren wurde.
Auf einem Vogelschau-Bild des Grafikers Adolf Eltzner auf einer Doppelseite einer Illustrirten Zeitung des Jahres 1874 habe ich jetzt sogar eine Zug der Verbindungsbahn entdeckt:

Zugegeben – viel ist da nicht zu sehen. Aber besser ein nur angedeutetes als gar kein Bild – oder hat jemand von Euch so ein Bild?
Im aktuellen 2. Teil möchte ich mich mit der weiteren Entwicklung der (alten) Verbindungsbahn bis zum Jahr 1878 befassen. Dabei sollen auch die Themen Personenbeförderung, Militärverkehr und das Ende dieser Verbindungsbahn zur Sprache kommen.
Interessiert? Na, dann schaut Euch das doch mal hier im Folgenden an …

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Verbindungsbahn (Teil 1)

Anknüpfend an den letzten Beitrag über die Reiselust und den Reisefrust kam im Leipzig des Jahres 1850 hinzu, dass es zwischen dem Bayerischen und den Nordbahnhöfen noch keine Bahnverbindung gab.
Mit Sack und Pack, Kind und Kegel mussten die Weiterreisenden per Kutsche oder Pferde-Omnibus zum Umsteigen von einem Bahnhof zum anderen eilen. Da waren Stress und Hektik vorprogrammiert. Dem sollte aber durch das Projekt einer Verbindungsbahn zwischen den Leipziger Bahnhöfen abgeholfen werden.
Heute wird häufig deren Eröffnungsjahr mit 1851 angegeben. Auch ist von einer eingleisigen Güterstrecke durch die östlichen Vororte und auch von Brücken die Rede.
Was da stimmt und was undurchsichtig bleibt? – Hier folgt der Versuch einer Klärung …

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Seilbahnen aus Neuschönefeld

In der letzten Woche lief im MDR-Fernsehen eine interessante Doku über die Leipziger Seilbahn-Firma Adolf Bleichert & Co.
Dabei wurde neben der früheren Fabrik in Gohlis auch ein Vorgänger in Neuschönefeld erwähnt.
Dazu sind bisher außer ein paar Notizen und das Bild rechts wenig bekannt.
Gab es eine Fabrik in Neuschönefeld, was wurde dort gebaut, wo hatte sie sich befunden und kann man da heute noch irgendwas sehen?

Diesen Fragen möchte ich hier im Folgenden nachgehen …

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Herbst-AusFLUG an der Eisenbahnstraße

Start: rätselhafte Haustür Neustädter Str.

An einem milden und sonnigen Herbst-Sonntag im Oktober haben wir einen AusFLUG an der Eisenbahnstraße unternommen.
Dabei haben wir:
1. Übersichtliches,
2. Verborgenes und
3. Unsichtbares.
entdeckt.

Mit von der Partie sind der Dokumentarfilmer Birk Poßecker mit ein paar Freunden und Bekannten – aber Ihr könnt natürlich auch gerne mitkommen …

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Turner-Mädels voran!

Kürzlich habe ich eine interessante , schon etwas verblichene und vermutlich alte Ansichtskarte vom Leipziger Osten bekommen. Unten am Kartenrand steht eine No. 30 – es scheint da eine ganze Serie gegeben zu haben. Und auf der Rückseite steht als kleine Notitz: Tauchaer Str. / Ecke Wissmannstr.

Eine Demo?

Nein, ich denke eher, dass die Turnerinnen und Turner zielstrebig irgendwo hinmarschieren.

Vielleicht kann ich das hier etwas aufklären …

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Kometenschweif über LE

Komet über LE

… heute früh zwischen 02:07 und 02:22 Uhr habe mit meiner Sony A57 / Telezoom ein Paar Bilder vom Kometen Neowise im Sternbild Fuhrmann über dem NNO von Leipzig aufgenommen. Der Himmel war nahezu wolkenlos und der Komet mit Schweif mit bloßem Auge gut zu erkennen.

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Partie am Rathaus (3)

Hier im Leipziger Osten gibt’s zwar eine Bergstraße,
aber woher kommt dieser Straßenname?
Von einem Berg? – Wo soll hier bitte ein Berg sein?

Um solche Berg-Fragen soll es im Teil 3 der ,,Partie am Rathaus“ (Volkmarsdorf) gehen,
um den kleinen ,Begriffshügel‘, hier rechts im Bild,
zielstrebig abzuarbeiten …

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Turner-Passage Neustadt

Im früheren Gemeindegebiet von Leipzig-Neustadt hat es eine ,,Turner-Passage“ gegeben. Das steht jedenfalls im Adressbuch des Jahres 1906 so drin, Ausschnitt rechts.
Wo diese Passage gewesen sein soll, was das mit Turnern zu tun hatte und ob da heute noch was zu sehen ist, dem möchte ich in diesem Beitrag mal nachgehen …
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neues zur HL 95

Es gibt Neuigkeiten vom Haus mit dem früheren ,,Chokoladen“-Laden in der Liebmannstraße im Leipziger Osten.
Dort ist inzwischen die Fassaden-Sanierung so weit vorangekommen, dass seit kurzem die ersten Baugerüste gefallen sind. Und man kann jetzt auch (wieder) interessante Fassadendetails erkennen. So auch ein altes Wappenschild mit einem merkwürdigen Fraktur-,,H“ über den mittleren Fenstern in der 3. Etage, das rechts und links von Löwen gehalten wird (Bild rechts).
Wem wird da gehuldigt – einer mystischen Hedwig oder gar Hogwarts 😉 … ?

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Vergessenes an der Konstantinstraße

An der Konstantinstraße wird in letzter Zeit viel gebaut. Das ,,Konstantinum“ entsteht.
Zwischen Kohlgarten- und Lutherstraße gibt’s dann auf der linken Straßenseite nur noch Neubauten.
Was standen da vorher für Gebäude und was ist damit passiert?
Darüber konnte ich ein paar unbekannte bis rätselhaften Ansichten auftreiben, schaunmermal … Weiterlesen