Kaputte Fragmente

… an der Klinkerfassade des ehemaligen Fabrikgebäudes an der Ecke Konrad-/ Hermann-Liebmann-Straße Nr. 67.
Ist Euch das auch schon aufgefallen? Etwa zwanzig der sonst so robusten Klinkersteine sind beschädigt, siehe Bildausschnitt rechts.

Zum zweiten möchte ich einer kleinen Geschichte nachgehen, die sich heute, am 18. April – vor 77 Jahren, im Frühjahr 1945, hier an der Ecke abgespielt hat.

Ein Zufall – oder gibt es da einen möglichen Zusammenhang?

Diesen Fragen möchte ich heute Abend um 18 Uhr hier im Folgendem nachgehen …

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Schöne Fragmente (2)

In diesem zweiten Teil möchte ich Euch erzählen,
+ wie die ursprüngliche Maschinenfabrik und
+ wie die Familie Schöne Mitte des 19. Jahrhunderts nach Neuschönefeld gekommen ist,
+ wie und wann es zu den Gebäuden der heutigen ,,Schönen Fragmente“ kam und
+ was später aus dieser Werkzeug-Maschinenfabrik, bis zum Ende der 1920er Jahre, geworden ist.

Das war, zugegeben, etwas abwechslungsreich – aber, seht selbst …

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Schöne Fragmente (1)

Die Gerüste von dem alten Fabrikgebäude an der Konrad-/ Ecke Hermann-Liebmann-Straße sind gefallen – das hatte ich bereits Ende Januar gehört.
Deshalb wollte ich mir diese Ecke mit dem roten Klinkerbau bei Sonnenschein mal etwas genauer anschauen.

Wenn Euch das auch interessiert, dann folgt mir hier im Blog-Beitrag auf einem kurzen Ausflug in den Leipziger Osten und in die Vergangenheit …

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Das Rabet

So ein Straßenschild mit der Aufschrift Rabet habe ich erstmalig im September 1975 gesehen. Wir bekamen damals von der Abteilung Wohnungswirtschaft im Stadtbezirk Leipzig-Mitte als Absolventen unsere erste ,,Bleibe“ in der Melchiorstraße 14 zugewiesen. Das war gleich um die Ecke zum Rabet.
Was hat es mit diesem merkwürdigen Straßennamen auf sich? Das soll ein kleiner Rückblick auf Aktuelles und Vergangenes im folgenden Beitrag zeigen …

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Bergschlößchen, Neuschönefeld

,,BergSchlößchen“ in Neuschönefeld, wo soll denn das bitte gewesen sein?“ – werden ein paar von Euch fragen.
Hier an der Eisenbahnstraße gibt’s ja schließlich weder einen Berg, noch ein Schloss, auch kein ganz kleines!

Könnte da doch was dran gewesen sein?

Links auf dem Bild seht Ihr eine Kneipe in der früheren Ernst-Thälmann-Straße Nr. 56 mit diesem Namen und wir könnten uns mal gemeinsam anschauen, ob es hier tatsächlich einen ,,Berg“ oder auch ein ,,Schlößchen“ gegeben haben könnte.

Wer will, der folge mir ein Stück in die Vergangenheit …

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alte Wege in Neuschönefeld

In der aktuellen Ortsteil-Bezeichnung Leipzig-Neustadt-Neuschönefeld kommt auch der Ortsname Neuschönefeld vor. Dabei ist der ursprüngliche Ort Neuschönefeld von der Fläche her aber nur ein kleiner Bestandteil – wie rechts in der Lageskizze zu sehen ist.
Wer erinnert sich heute schon noch an Neuschönefeld?
Da ist fast nichts übrig geblieben: etwa 10 Prozent von der bebauten Fläche, nur wenige wirklich alte Häuser und auch nur noch wenige Zeitzeugen.
Ja, sogar von den sage und schreibe dreiunddreißig verschiedenen Straßennamen sind heute nur noch ganze neun übrig geblieben. Das Thema mit den Straßen möchte ich im Folgenden mal etwas genauer betrachten …

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Seilbahnen aus Neuschönefeld

In der letzten Woche lief im MDR-Fernsehen eine interessante Doku über die Leipziger Seilbahn-Firma Adolf Bleichert & Co.
Dabei wurde neben der früheren Fabrik in Gohlis auch ein Vorgänger in Neuschönefeld erwähnt.
Dazu sind bisher außer ein paar Notizen und das Bild rechts wenig bekannt.
Gab es eine Fabrik in Neuschönefeld, was wurde dort gebaut, wo hatte sie sich befunden und kann man da heute noch irgendwas sehen?

Diesen Fragen möchte ich hier im Folgenden nachgehen …

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Straßen-Wirrwarr Ost

Volkmarsdorf ist ein gutes Beispiel für den früheren Straßen-Wirrwarr in der Leipziger Gegend.
Genauer betrachtet soll es hier in diesem Beitrag um die ehemalige Kirchstraße gehen (heute: Hermann-Liebmann-Straße), die zwischen der Wurzner Straße und der Eisenbahnbrücke nach Schönefeld verläuft. Diese Straße führte vor der Eingemeindung der Ostvororte durch die selbständigen Gemeinden von Volkmarsdorf, Neuschönefeld und Neustadt. Straßen-Bezeichnungen und Grundstücks-Nummerierungen wurden in diesem Zeitraum recht abwechslungsreich bis verwirrend gehandhabt.

Deshalb hier der Versuch das Ganze etwas zu entwirren …
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Gold für … Neuschönefeld!


Es gibt doch tatsächlich einen Gold-Medaillen-Gewinner aus Neuschönefeld – auch wenn der Erwerb des Edelmetalls schon ein paar Jahre zurückliegt.

Was dieser Sieger mit einem älteren Foto von der Neuschönefelder Seite der Eisenbahnstraße zu tun hat, wo er dort beheimatet war und wofür er diese Gold-Medaille, siehe Bild rechts, erhalten hatte,

dem möchte ich in diesem Beitrag nachgehen … Weiterlesen

Runkiplatz (2)

Im ersten Teil der Geschichte vom Runkiplatz wurde gezeigt, dass hier im 80 x 80 m² kleinen Lampe-Karree vor etwa 170 Jahren die ersten Wohnhäuser auf einer früheren Schönefelder Feldflur entstanden. Nur wenige Jahre später waren die 16 Grundstücke vollständig bebaut. Danach tat sich rein bautechnisch in den Folgejahren fast nichts mehr.
In diesem Beitrag soll es um folgende Fragen gehen:
– wie entwickelte sich dieses Häuser-Karree im Zeitraum von 1903 bis heute?
– und was ist hier für die Zukunft geplant (Bild rechts)?

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