Denkmalsblick mit Farbenrausch

LE_BiBö16-21dZur diesjährigen Bierbörse (vom 27.-29. Mai 2016) am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig gab es auch wieder ein Riesenrad und das sorgte neben dem obligatorischen Bierrausch zu fortgeschrittener Stunde auch zu einem tollen Farbenrausch und es gab nebenbei bemerkt auch musikalische Räusche, oder wie sagt man da ….

Aber der Reihe nach. Weiterlesen

Hof-Berichterstattung

aus der Schulze-Delitzsch-Straße,
Leipzig-Neustadt

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… vorweg gesagt: es geht hier nicht um höhere Sphären und glänzende Hof-Berichte, sondern mehr um bodenständige, ganz weit unten angesiedelte Hof-Geschichten aus der Zeit des realen Sozialismus in der DDR. Den Zustand der Wohnhäuser kann man rechts im Bildausschnitt erahnen.
Die Geschichte beginnt am Gründonnerstag des Jahres 1976, am 15. April. Da sind wir als junge 23jährige Hochschulabsolventen mit unserem gerade geborenen Sohn von einer Abbruch-Wohnung in der Neuschönefelder Melchiorstraße in eine kleine Mansarden-Wohnung in der Neustädter Schulze-Delitzsch-Straße 16 (4. Etage rechts) umgesiedelt worden. Eine Wahl hatten wir nicht; es gab in der DDR keinen freien Wohnungsmarkt und wir hatten nicht die ,,richtigen“ Beziehungen nach Oben.
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Schulze-Delitzsch-Straße 1976 – 2016

Nst.SDS_89,,Wo gibt’s denn in Leipzig eine Schulze-Delitzsch-Straße?“ Das wird so mancher, auch Ur-Leipziger, heute noch fragen. Zur näheren Erläuterung hier eine kleine Skizze vom Leipziger Osten.
Bei manchem gibt’s jetzt Vorurteile: ,,Hinter der Eisenbahnstraße, wer wohnt da schon?“
An der Stelle will ich mich outen – meine Familie und ich, wir haben dort 10 lange DDR-Jahre gewohnt. Demnächst wird es hier bei wortblende einen Artikel über Wohnhäuser in der Neustädter Schulze-Delitzsch-Straße geben.
Zur Einstimmung habe ich schon mal in meiner Fotosammlung gekramt und ein 40 Jahre altes Papierbild entdeckt …
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,,Wolkenbeutel“ zu Pfingsten über Leipzig

Cumulonimbus mammatus

LE_Pfingsten-01Heute Nachmittag, am Pfingstsonntag kurz nach 4, konnten wir in Richtung Osten überm Friedenspark beutelförmige Mammatus-Wolken beobachten.
Laut wetterzentrale.de entstehen Mammatus an der Unterseite mächtiger Wolken, die sich im sehr kalten oberen Stockwerk der Troposphäre befinden. [Das passt zu der momentan mit nordwestlicher Strömung einfließenden polaren Kaltluft (Außentemperatur aktuell: 7,5 °C).]
Cumulonimbus mammatus treten in Mitteleuropa relativ selten und fast nur in Verbindung mit Schauer- und Gewitterwolken auf. Sie weisen häufig eine plastische, an Beulen oder Beuteln erinnernde Form auf.
Anmerkung: aufgenommen mit Sony A57, Tamron Standardzoom bei 20 mm, 1/320 s, F8, ISO100

Leipziger Abendrot

Gestern Abend gegen 21 Uhr 15 war beim Blick über die Dächer der Stadt nicht nur ein schönes frühsommerliches Abendrot bei milden Temperaturen um die 18 °C zu sehen – auch das Cityhochhaus, das Wohnhochhaus Wintergartenstraße und [wenn man genau hinschaut] der Hbf. waren rot angestrahlt.

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Grund war der gestrige 2:0 Sieg von Rasenballsport Leipzig und der damit erreichte Aufstieg der Mannschaft in die 1. Bundesliga.
Deshalb ein Tipp an die ,,alten“ Bundesbürger: statt ,,Viertel nach Neun“ sagt man hier im Osten kurz ,,Viertel Zehn“  😉 😉 😉

Auf zu Lenes Nachbarn

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Am 30. April 2016 hat die 6. Leipziger Stadtteilexpedition im Gebiet des heutigen Ortsteils Reudnitz-Thonberg stattgefunden. Genauer gesagt im Gebiet südlich des Lene-Voigt-Parks und daher hieß es: Lenes Nachbarn – die andere Seite von Reudnitz.
Innerhalb der Vorbereitungswoche hatte ich am 28. April ein paar  Geschichten über alte Reudnitzer Freunde und den Ostplatz zu einem Tausch-Picknick zum Simonsplatz mitgebracht. Bei wechselhaftem Wetter gab’s dafür Kaffee und Schokoladenkuchen – Danke an Antje Rademacker und Diana Wesser.
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