BB-Bilder aus Thekla, August 1980

Bagger-Bade-Bilder

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Der 3. August 1980 war damals ein ,,normaler“ Sommer-Sonntag in Leipzig mit Höchsttemperaturen bis 32 °C und 9 Stunden Sonnenschein. Was tun?
In den 1980er Jahren sind wir bei solchem  schönen Wetter meistens von der Liebmannstraße aus mit der ,,22″ zum ,,Bagger“ (Naturbad – Nordost) nach Thekla gefahren.
Das haben viele genutzt und es ging dort sehr familiär zu.

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Runki-Panorama, 1988

Rabet-von-obenIm Frühjahr 1988 habe ich aus der Dachluke unseres Wohnhauses in der Neustädter Straße 18 eine kleine Serie von Rundum-Bildern geschossen. Jetzt habe ich mal zwei Bilder mit meinem PSE (Photoshop Elements) zu einem Panorama rings um den Otto-Runki-Platz (damals ,,Runki“ genannt) zusammengefügt.

Das sieht schon interessant aus. Leider konnte ich kein neues Bild gegenüberstellen – da ich nicht mehr dort wohne, kann ich nicht so einfach den Leuten aufs Dach steigen  😉 Weiterlesen

Fassadenschönheit Wurzner 11

Reudnitz.Wurz-11-1Das (ex-)Reudnitzer Mietshaus Wurzner Straße 11 wurde in geschlossener Bebauung mit großem Eckladen und weiteren Läden und mit einer Putzfassade um 1890 herum gebaut. Das halbsanierte Haus an der Ecke Wurzner / Lilienstraße ist momentan nicht bewohnbar und Bauaktivitäten sind derzeit Mangelware – vielleicht geht’s ja im Frühjahr weiter. Ja, die Fassade ist schon schön …
In der sächsischen Liste der Kulturdenkmale wird es unter der Objekt-ID 09294885 geführt.

Silvester in L.-Neustadt, 1980

… schöne Silvester-Aussichten vor 35 Jahren in Leipzig-Neustadt

1980_01In der Schulze-Delitzsch-Straße 16 wohnten wir damals in einer kleinen und engen 24 m² Mansarden-Wohnung direkt unterm Dach.
So unterm Dach war es im Sommer manchmal kaum auszuhalten: da hatten wir oft mehrere Tage und Nächte Temperaturen von über 30° C in der Wohnung. Naja und im Winter, wenn es wie im Winter 78/79 richtig knackig kalt draußen war, dann funkelten an der Zimmerdecke die Eiskristalle von der gefrorenen Atemluft.
Aber, wir hatten bei Sonnenschein, zum Somnenuntergang und bei Gewitter einen interessanten Ausblick über die Dächer (und Antennenwälder) Leipzigs – oder am Silvestertag
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Eisenbahnstraße, 1925 vs. 2015

… vor 90 Jahren in Leipzig-Neustadt

eisenbahnstr.1925dIm Jahr 1986 habe ich von einem guten Bekannten, der in der damaligen Ernst-Thälmann-Straße gewohnt hatte, eine alte Postkarte zum Kopieren erhalten.
Die Qualität des Ausgangsmaterials als gelaufene Postkarte war nicht sooo toll, auch die (fast) händische Beschriftung „Leipzig, Eisenbahnstr.“ fühlt sich mehr nach Amateur an.
Einen von mir handschriftlich mit Anmerkungen versehenen Abzug hatte ich 1987 im Stadtarchiv gegen die Nennung der Aktenbezeichnungen mit den Bauunterlagen der Kreuz-Kirche, L.-Neustadt eingetauscht. Weiterlesen

im ,,Rietzschketal“, 1978 vs. 2015

I78-03_adRn meinen Negativ-Archiv habe ich noch eine Rollfilm-Aufnahme vom März 1978 entdeckt. Abgebildet ist ein Stück der ehemaligen Straße ,,An der Rietzschke“. Den Aufnahme-Standort habe ich unten auf der openstreetmap-Karte mit einem roten Kreis gekennzeichnet. Auch im Jahr 1978 war die östliche Rietzschke als Namensgeber dieser kurzen Straße zwischen Lilienstraße und Hermann-Liebmann-Straße schon lange überwölbt (Wölbleitung: 3,0 m breit, 1,81 m hoch), auf dem Bild etwa vor der kleinen Mauer.

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Ost-Passage in der Eisenbahnstraße 74

Sonntagausfl-38Zum Tag des Offenen Denkmals 2015 konnte man heute einen Blick ins Obersgeschoss des ehemaligen Kinos ,,Ost-Passage-Theater“ im Hinterhof der Eisenbahnstraße 74 werfen. Dabei kam erstaunliches zu Tage.

Dieses Gebäude zwischen der Eisenbahnstraße 74 und der Konradstraße 29/31 wurde im Jahr 1909 als unterkellerte Markthalle errichtet. Der Durchgang zwischen den beiden genannten Häusern zwischen Eisenbahn- und Konradstraße wurde nach innerstädtischem Vorbild damals an der Hauptgeschäftsstraße des Leipziger Ostens als ,,Passage“ bezeichnet. Im Jahr 1912 wurde die Markthalle in ein Kino umgebaut und als solches wurde es dann 50 Jahre lang genutzt…
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Spitzenbild aus Alt-Reudnitz

Panorama_R-T2Heute mal ein Blick auf eine sehr interessanten, sonst wenig beachteten Straßenabschnitt im Leipziger Osten.  Es handelt es sich dabei um einen Blick auf das Haus Kapellenstraße Nr. 22 und damit auf die alte Ortslage von Reudnitz/ Tietschendorf, das heute (genauer: seit März 1992) zum Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld gehört, siehe auch Artikel ,,unbekanntes Reudnitz„.

Zum Foto: links der Blick in die Dresdner Straße mit dem ehemaligen (hellen) Verwaltungsgebäude vom Reudnitzer Straßenbahnhof, rechts der Blick in die Kapellenstraße.
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Leipzig, Baustelle Ernst-Thälmann-Straße, 1990

Baust.EThStr_1990Zum Ende der DDR waren Straßenzustand und Bahnschienen auf der Ernst-Thälmann-Straße im Leipziger Osten total marode,  weil kaum noch Mittel für Erhalt oder gar Erneuerung verfügbar waren (zumindest nicht in Leipzig). Das haben wir auch von unserer Wohnung in der Neustädter Straße aus gespürt. Tagsüber ratterten damals die Tatra-Bahnen der Linien 2, 13, 17, 27, 33 und 37 im 2 bis 3 minütigem Abstand  vorbei. Da unser Schlafzimmer keine Doppelfenster hatte, wurden wir  bereits in früher Stunde von den ersten Bahnen wach gerüttelt – zum Glück fuhren da die Bahnen seltener …
Im Frühjahr 1990 war die Sanierung des vorderen Teiles der Ernst-Thälmann-Straße eins der vordringlichsten Straßenbau-Projekte in Leipzig: im Abschnitt zwischen Listplatz und Hermann-Liebmann-Straße wurden auf 800 m Straße und Schienen aufwendig saniert. Wenn man auf das Verkehrszeichen-Bild (rechts) klickt, dann kann man einen Straßenblick vom Mai 1990 sehen.

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Leipzig, Ernst-Thälmann-Straße, im Sommer 1980

L_80-08_ETStr_dErnst-Thälmann-Straße [heute: wieder Eisenbahnstraße] im August 1980 mit der (ehemaligen) Neuschönefelder Straßenseite.
Anmerkungen:
1. es sind fast keine Leute auf der sonst stark bevölkerten Straße und nur wenige Autos zu sehen – möglicherweise hab ich die Aufnahme am Sonntagmittag gemacht (20 vor 12?)
2. es gab in diesem Straßenabschnitt nur wenig „grün“, keine Straßenbäume
3. die Straßeneinmündung rechts (Neustädter Seite) gehört zur Hedwigstraße

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