Denkmal am Abend, 2014

VS-Denkmal im Sommer 2014,  Sony A57, Tamron-Zoom 300 mm, 1/30 s, F 13, ISO200, 21:07 Uhr

VS-Denkmal im Sommer 2014,
Sony A57, Tamron-Zoom 300 mm, 1/30 s, F 13, ISO200, 21:07 Uhr

Das Völkerschlachtdenkmal im Leipziger Südosten im Abendsonnenschein.

Neustadt, Mai 1989

„schöner leben – let’s go west“

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Rechts ein Ausschnitt aus der SED-Betriebszeitung „Impulsgeber“ des VEB RFT Nachrichtenelektronik Leipzig vom 17. Mai 1989 – es gibt immer nur Positives zu berichten! Nach Außen: Jubel, Trubel, Heiterkeit …

Doch die Realität vieler DDR-Bürger sieht anders aus: vom „weiteren Gedeihen der Städte unserer Gemeinden“ spüren sie bei schlechter werdenden Lebensbedingungen nichts – sie fühlen sich ausge-Krenz-t. Das untenstehende Bild habe ich kurz vor den DDR-Kommunalwahlen (7. Mai 1989) in der Meißner Straße im Leipziger Osten fotografiert: „Schöner leben – Let’s go West„. Immer mehr Freunde, Kollegen, Bekannte blieben nach einer Reise in die BRD, nach Ungarn oder der Tschechoslowakei weg, waren (illegal) ausgereist oder hatten einen Ausreiseantrag, mit all den zu erwartenden Schikanen, gestellt …

L.-Neustadt, Meißner Straße 17 im Mai 1989

L.-Neustadt, Meißner Straße 17 im Mai 1989

Bild 16A

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Bild 16A, Naundörfchenbrücke, 1940

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„Naundörfchen“, Bebauungszustand 2014

Leipziger Naundörfchen mit malerischen Blick auf die Naundörfchenbrücke über den Pleißemühlgraben.
Im Hintergrund sichtbar die Häuserzeile des Naundörfchens mit den ungeraden Haus- nummern 19 bis 9 (von links beginnend).
Etwa in Bildmitte (Verbotstafel an der Hauswand) das Centralbad, Haus Nr. 11 mit der Hausbezeichnung „Schiffchen“.
In den 30er Jahren wurde wiederholt ein Abriss dieses Viertels wegen der unzureichenden Wohnqualität erwogen.
Wie man sieht, ist heute von der einstigen Bebauung und dem Straßenverlauf des Naundörfchens kaum noch was erkennbar. Die heutige Straße mit der Bezeichnung Naundörfchen erinnert nur noch an den historischen Ort, hat aber nichts mit dem einstigen Straßenverlauf gemein.
Der Pleißemühlgraben wurde in den 50er Jahren des 20. Jhd. verrohrt, überbaut und verschwand damit (vieleicht nicht für immer) aus dem Blickfeld.
Aus dem Stadtplan von 1903: ein Kartenausschnitt von der Gegend um den heutigen Goerdeler-Ring.
Das Naundörfchen lag an der nördlichen Grenze der Leipziger Westvorstadt und galt als „Großstadt-Idyll“ in einem Straßenzug zwischen Pleiße- und Elstermühlgraben.
Die Naundörfchenbrücke war vor 1910 noch als Holzkonstruktion ausgeführt, im Volksmund als „Hahnenreysteg“ bezeichnet.
Kartenausschnitt:
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Bild 17A

Bild 17A, L.-Naundörfchen, 1940

Bild 17A, L.-Naundörfchen, 1940

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L.-Naundörfchen, Blick in die heutige Straße Naundörfchen hinter der Hauptfeuerwache (2014)

Leipziger Naundörfchen, Blick (am ,,Knick“ um die Ecke – siehe rechtes Bild) in Richtung zum Ranstädter Steinweg,rechte Seite mit Hausnummern (von rechts beginnend) 19 bis 7.
Haus Nr. 17 mit Inschrift „Restaurant Fischerdörfchen),
Haus Nr. 11 „Schiffchen“, Centralbad am Pleißemühlgraben,
Haus Nr. 9 mit Gaststätte „Zum Radi-Seppl“, Eigentümer H. Wacker.
Interessant ist das E-Werk Nr. 30A, es wurde um 1910 im Art Deco Baustil als Elektro-Umschaltwerk mit Schalt- und Akkumulatorenhaus sowie Maschinenhalle erbaut. Das Gebäude wurde im Jahr 2006 unter weitgehender Erhaltung der alten Bausubstanz, insbesondere der unteren Außenfassade der Vorderfront mit den stiltypischen Fenstergestaltungen, zu Loft-Wohnungen umgebaut. Die Maschinenhalle wird von verschiedenen Kunst- und Architekturunternehmen genutzt.

Bild 18A und 19A

L.-Naundörfchen, Straßenverlauf Richtung Ranstädter Steinweg, 1940

Bild 18A, L.-Naundörfchen, 1940

L.-Naundörfchen, Häuser an der Einmündung zum Ranstädter Steinweg, 1040

Bild 19A, L.-Naundörfchen, 1940

Leipziger Naundörfchen, nach Aufnahme von Bild 17A etwa 50 m weiter Richtung Norden zum Ranstädter Steinweg gelaufen, zu sehen sind rechts beginnend die Hausnummern 9 bis 3. Haus Nr. 9 „Zum Radi-Seppl“ Naundörfchen an der Ecke zum Ranstädter Steinweg: in gerader Richtung über die Straße hinüber das Haus Ranstädter Steinweg 12 teilweise zu sehen, links das Doppelhaus Naundörfchen 2 – 4 und das Haus Nr. 6.

Neuschönefeld, 1975

Leipzig-Neuschönefeld (1975) vor dem Flächenabriss Blick vom Rabet (Reudnitz) durch die Melchiorstraße zur Eisenbahnstraße

Leipzig-Neuschönefeld (1975) vor dem Flächenabriss
Blick vom Rabet (Reudnitz) durch die Melchiorstraße zur Eisenbahnstraße

Russische Kirche (2014)

In letzter Zeit wurde der Zwiebelturm der russisch-orthodoxen Kirche in Leipzig saniert und zu Ostern 2014 erstrahlte er wieder im goldenen Glanz.

Gute Gelegenheit für eine Bilderserie zwischen 16. April und 04. Mai 2014 mit der Sony A57 und dem Tele-Zoom Tamron SP 70-300 mm F/4-5.6.

Über die Tageszeiten und verschiedene Wettersituationen verteilt sieht das so aus:

Sonnenaufgang (um 6 Uhr)

Sonnenaufgang (um 6 Uhr)

Wolkendecke am Morgen (8 Uhr)

Wolkendecke am Morgen (8 Uhr)

diesiges Wetter

diesiges Wetter

Aprilwetter mit Graupelschauer

Aprilwetter mit Graupelschauer

Nachmittags-Sonne (16:30 Uhr)

Nachmittags-Sonne (16:30 Uhr)

Abend-Sonnenschein (18:30 Uhr)

Abend-Sonnenschein (18:30 Uhr)

Sonnenuntergang (20:30 Uhr)

Sonnenuntergang (20:30 Uhr)

zur blauen Stunde

zur blauen Stunde

Zwiebel bei Nacht (22 Uhr)

Zwiebel bei Nacht (22 Uhr)

Skizzen (2)

Skizzen aus Leipzig-Neustadt / Neuschönefeld (2)

– Bergschlößchen: Leipzig-Neuschönefeld, Eisenbahnstaße 56 (DDR: Ernst-Thälmann-Str. 56), Eckhaus zur Melchiostraße, mit legendärer ,,Broiler-Bar Ost“, Skizze nach Bauzustand Ende der 70er Jahre – Abriss etwa 1993/94

– Kirche Zum Heiligen Kreuz: Leipzig-Neustadt, Neustädter Markt 1

Restaurant Bergschlößchen, Leipzig-Neuschönefeld, 1992

Restaurant Bergschlößchen,
Leipzig-Neuschönefeld, 1992

Kirche Zum Heiligen Kreuz,  Leipzig-Neustadt, 1987

Kirche Zum Heiligen Kreuz,
Leipzig-Neustadt, 1987

Kirche Zum Heiligen Kreuz, Leipzig-Neustadt, 1989

Kirche Zum Heiligen Kreuz,
Leipzig-Neustadt, 1989