Das Völkerschlachtdenkmal im Leipziger Südosten im Abendsonnenschein.
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Neustadt, Mai 1989
„schöner leben – let’s go west“


Rechts ein Ausschnitt aus der SED-Betriebszeitung „Impulsgeber“ des VEB RFT Nachrichtenelektronik Leipzig vom 17. Mai 1989 – es gibt immer nur Positives zu berichten! Nach Außen: Jubel, Trubel, Heiterkeit …
Doch die Realität vieler DDR-Bürger sieht anders aus: vom „weiteren Gedeihen der Städte unserer Gemeinden“ spüren sie bei schlechter werdenden Lebensbedingungen nichts – sie fühlen sich ausge-Krenz-t. Das untenstehende Bild habe ich kurz vor den DDR-Kommunalwahlen (7. Mai 1989) in der Meißner Straße im Leipziger Osten fotografiert: „Schöner leben – Let’s go West„. Immer mehr Freunde, Kollegen, Bekannte blieben nach einer Reise in die BRD, nach Ungarn oder der Tschechoslowakei weg, waren (illegal) ausgereist oder hatten einen Ausreiseantrag, mit all den zu erwartenden Schikanen, gestellt …
Bild 16A
Bild 17A
| Leipziger Naundörfchen, Blick (am ,,Knick“ um die Ecke – siehe rechtes Bild) in Richtung zum Ranstädter Steinweg,rechte Seite mit Hausnummern (von rechts beginnend) 19 bis 7. Haus Nr. 17 mit Inschrift „Restaurant Fischerdörfchen), Haus Nr. 11 „Schiffchen“, Centralbad am Pleißemühlgraben, Haus Nr. 9 mit Gaststätte „Zum Radi-Seppl“, Eigentümer H. Wacker. |
Interessant ist das E-Werk Nr. 30A, es wurde um 1910 im Art Deco Baustil als Elektro-Umschaltwerk mit Schalt- und Akkumulatorenhaus sowie Maschinenhalle erbaut. Das Gebäude wurde im Jahr 2006 unter weitgehender Erhaltung der alten Bausubstanz, insbesondere der unteren Außenfassade der Vorderfront mit den stiltypischen Fenstergestaltungen, zu Loft-Wohnungen umgebaut. Die Maschinenhalle wird von verschiedenen Kunst- und Architekturunternehmen genutzt. |
Bild 18A und 19A
| Leipziger Naundörfchen, nach Aufnahme von Bild 17A etwa 50 m weiter Richtung Norden zum Ranstädter Steinweg gelaufen, zu sehen sind rechts beginnend die Hausnummern 9 bis 3. Haus Nr. 9 „Zum Radi-Seppl“ | Naundörfchen an der Ecke zum Ranstädter Steinweg: in gerader Richtung über die Straße hinüber das Haus Ranstädter Steinweg 12 teilweise zu sehen, links das Doppelhaus Naundörfchen 2 – 4 und das Haus Nr. 6. |
Herbst, 2014 (1)
Herbst 2013 (1)
Neuschönefeld, 1975
Russische Kirche (2014)
In letzter Zeit wurde der Zwiebelturm der russisch-orthodoxen Kirche in Leipzig saniert und zu Ostern 2014 erstrahlte er wieder im goldenen Glanz.
Gute Gelegenheit für eine Bilderserie zwischen 16. April und 04. Mai 2014 mit der Sony A57 und dem Tele-Zoom Tamron SP 70-300 mm F/4-5.6.
Über die Tageszeiten und verschiedene Wettersituationen verteilt sieht das so aus:
Skizzen (2)
Skizzen aus Leipzig-Neustadt / Neuschönefeld (2)
– Bergschlößchen: Leipzig-Neuschönefeld, Eisenbahnstaße 56 (DDR: Ernst-Thälmann-Str. 56), Eckhaus zur Melchiostraße, mit legendärer ,,Broiler-Bar Ost“, Skizze nach Bauzustand Ende der 70er Jahre – Abriss etwa 1993/94
– Kirche Zum Heiligen Kreuz: Leipzig-Neustadt, Neustädter Markt 1























