Leipzig, Überflieger (4)

Abschließend hier noch eine Aufnahme vom Streckenflug mit der Ju52 am 21. September 2011 von der interessanten Gegend rings ums Völkerschlacht-Denkmal mit Blick Richtung Südosten.

Blick auf Leipzig (Südosten), September 2011

Blick auf Leipzig (Südosten), September 2011

Gut zu erkennen ist der große Grünzug im Südosten der Stadt Leipzig, beginnend mit dem Wilhelm-Külz-Park, gleich hinter der Eisenbahnstrecke über den Südfriedhof, dem Völkerschlacht-Denkmal bis nach Probstheida.

Links oben die Häuser gehören zum Wohngebiet von Leipzig-Stötteritz.

Im Vordergrund ist ein Teil des alten Leipziger Technischen Messe-Geländes mit dem großen MM-Bauwerk an der Prager Straße zu sehen, mitten im Friedhofs-Gelände (auf der hellen Fläche einer Fenster-Spiegelung) die große Kapelle des Südfriedhofs, dahinter am Bildrand das Bruno-Plache-Stadion (Lok Leipzig) und darüber der helle Häuserblock ist das mit 330 Metern noch heute als das längste auf voller Länge durchgehbare Wohngebäude Deutschlands an der Lene-Voigt-Straße.

aufgenommen mit Nikon FM2n mit Cosina 18-35 mm, F5,6, 125 s auf Fuji Reala 100

Leipzig, Überflieger (3)

Ein weiteres Leipzig-Bild vom Streckenflug mit der Ju52 vom 21. September 2011 von Dresden nach Leipzig.

Blick auf Leipzig (Westen), September 2011

Blick auf Leipzig (Westen), September 2011

Diesmal der Blick  nach Westen zur Leipziger Südvorstadt und an der Kurt-Eisner-Straße entlang zur Rennbahn im Scheibenholz. An der Flügelspitze links ist der Kohlrabi-Zirkus und davor die Semmelweis-Brücke zu sehen. Das Flugzeug hat gerade die Straße des 18. Oktobers überquert: vor der Tragfläche sieht man im Bild das Viertel am Bayerischen Platz im Abend-Sonnenschein.

aufgenommen mit Nikon FM2n mit Cosina 18-35 mm, F5,6, 125 s auf Fuji Reala 100

Leipzig, Überflieger (2)

Ein weiteres Leipzig-Bild vom Streckenflug mit der Ju52 vom 21. September 2011 von Dresden nach Leipzig. Diesmal der Blick  nach Norden zum Hauptbahnhof in Richtung Mockau, rechts die Leipziger Ostvorstadt im Abendsonnenschein.

Blick auf Leipzig (Norden), September 2011

Blick auf Leipzig (Norden), September 2011

Gut zu erkennender grüne Innenstadt-Ring mit dem City-Hochhaus (gebaut in den Jahren 1968 bis 1973) und dem Leipziger Gewandhaus (gebaut in den Jahren von 1977 bis 1981).

Darunter der Roßplatz und rechts davon die Ringbebauung aus den 50er Jahren.

Schräg nach rechts unten verläuft die Karl-Liebknecht-Straße.

Links an der Flügelspitze kann man die Baustellenkräne der entstehenden ,,Höfe am Brühl“ erkennen.

aufgenommen mit Sony DSC-H5 mit Carl Zeiss Vario Tessar, F5,6, 1/500 s, ISO 125

Leipzig, am Connewitzer Pleißenwehr 1977 vs. 2015

Leipzig, Schaumkronen am Connewitzer Pleißenwehr im Juni 1977

Das Connewitzer Pleißenwehr liegt im Leipziger Süden etwa zwischen der Brücke am Schleußiger Weg und dem Probsteisteg.
Heute ist das Wehr an sonnigen Tagen ein beliebtes Ausflugsziel, nicht nur zu Rad oder Fuß, sondern auch mit dem Boot – das war nicht immer so …

 

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Leipzig, Überflieger (1)

Am 21. September 2011 haben wir bei einem Streckenflug von Dresden nach Leipzig  gegen 16:30 Uhr die Leipziger Innenstadt bei Ideal-Flugwetter mit der Ju52 in Richtung Schkeuditz überflogen.

Blick auf Leipzig, September 2011

Blick auf Leipzig, September 2011

In Bildmitte der Leipziger Hauptbahnhof mit dem Bahnhofs-Umfeld, der Brandenburger und der Hermann-Liebmann-Brücke zwischen (rechts) Neustadt / Volkmarsdorf und links Schönefeld.
Unten im Bild die charakteristische Kuppel vom Gondwanaland des Leipziger Zoos, rechts davon das grüne Leipziger Rosenthal.

aufgenommen mit Sony DSC-H5 mit Carl Zeiss Vario Tessar, F5,6, 1/320 s, ISO 125

Winter-Kapriolen, Teil 1: 1978/79

 Blizzard über Deutschland im Winter ’78/’79

L.-Reudnitz, auf der Stötteritzer Straße, 31.12.1978

L.-Reudnitz, auf der Stötteritzer Straße, 31.12.1978

Ende Dezember 1978 hatte Mitteleuropa unter einem dramatischen Kälteeinbruch zu leiden: innerhalb weniger Stunden sanken die Temperaturen auch in Leipzig von etwa + 10 auf – 18 °C.
Was dann wirklich über das Land mit starkem Schneefall und Kälte mit bis dahin unvorstellbarer Wucht hereinbrach, hatte man bis dahin nur über arktische Blizzards gelesen.
Da war der Schlitten manchmal das einzigste zuverlässige Verkehrsmittel um in Leipzig von A nach B zu gelangen, siehe Bild rechts.
In der DDR brach über Silvester die Energieversorgung für zwei Tage komplett zusammen. Das war auch bei uns in Leipzig-Neustadt so, aber wir hatten wenigstens noch Kohlen im Keller und konnten unsere Öfen heizen, in den Leipziger Neubaugebieten sah es da nicht so gut aus.

Für meinen kleinen Bericht habe ich folgendes Material verwendet: s/w-Bilder aus meinem Filmarchiv, ein aus Wetterzentrale.de erstelltes Wetterdiagramm, selbst erlebte Geschichten und verschiedene historische Zeitungsausschnitte von einem extremen Winter in Leipzig …

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partielle SoFi am Arbeitsplatz, 20.03.2015

20150320_103046Bei einer Sonnenfinsternis muss man ja nicht unbedingt mit einer Schutzbrille in die (partielle) Sonne starren.
Unter Nutzung der örtlichen Gegebenheiten geht das auch relativ einfach (und augenschonender): die Sonne scheint bei uns im Büro durch die Jalousie und bildet dadurch an meinem Büro-Unterschrank gleich eine ganze Serie von Sonnen-Sicheln ab.
Ja, im Prinzip wie bei einer vielfachen Lochkamera. Die Sonne wird dabei kopfstehend abgebildet.
Und die habe ich einfach mit dem Mobiltelefon (Schatten unten) fotografiert.

Fertig ist das eigene SoFi-Special!

Aufnahme: 20. März 2015, 10:40 Uhr

Historisches über Leipzig-Neustadt

[Artikel stammt zum Teil aus dem Heft 1 zur Wohngebietsgeschichte, der im Jahr 1988 im Eigenverlag des WBA (Wohnbezirksausschusses) 102 erschienen war]

Geschichte_03Historischer Einblicke in die Geschichte von Leipzig-Neustadt  von der Ortsgründung bis zu dessen Eingemeindung zur Stadt Leipzig.

1. Ursachen der Ortsgründung
Leipzig-Neustadt ist, historisch gesehen wie auch der Nachbarort Neuschönefeld eine neuere Ortsgründung. Es ist weder aus einer bäuerlichen Dorfgemeinschaft noch aus einem alten Ortskern heraus gewachsen, wie man das im benachbarten Schönefeld, Reudnitz oder Volkmarsdorf heute noch mit etwas Fantasie erkennen kann. Gesicherte historische Erkenntnisse liegen ab Mitte des 19. Jahrhunderts vor. Weiterlesen

Leipzig-Stötteritz, Projekt Fernmeldewerk 1967

FML_Projekt-1967Das Fernmeldewerk Leipzig hatte den Hauptstandort (Werk 1) in der Stötteritzer Melscher Straße Nr. 7 und jede Menge kleinerer Betriebsteile in Leipzig und Umgebung. In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es auch große Projekte zum Ausbau des Werkes, ein Büro-Hochhaus sollte auf dem Werksgelände an der Melscher Straße entstehen. Projekte gab es immer viele, nur in der konsequenten Umsetzung (fernab von den Berliner Zentralen) haperte es meistens. Vor kurzem hat mir ein Kollege die alte Projekt-Zeichnung gezeigt, die ich hier gern allen Interessierten weitergeben möchte.

Seit 1999 ist das ehemalige Werksgelände in einem Dornröschen-Schlaf versunken – doch jetzt scheint es mit dem Projekt ,,KLANGWERK“ wieder zu erwachen?

Herbst, 2013 (2)

Drei Bau-Abschnitte auf einem Bild:
1. Uni-Hochhaus 1968 bis 1972, Entwurf Architekt Hermann Henselmann und Mitarbeiter
2. MDR-Kubus (hier nur ein Teil der Überdachung) 2001 übergeben, Architekt Peter Kulka
3. Neues Augusteum der Universität Leipzig 2007 bis 2012, Architekt Erick van Egeraat und Mitarbeiter

Universität und City-Hochhaus am Augustusplatz in Leipzig (2013-10-05) Sony A57, Standard-Zoom Tamron 17-50 mm F/2,8 IF, 17 mm, 1/250, F 9, ISO 400

Leipzig, City-Hochhaus, MDR-Kubus und Neues Augusteum am Augustusplatz

Anmerkungen:
– aufgenommen mit Sony A57, Tamron 17-50 mm, 17 (24) mm, 1/1250 s, F9, ISO 400,
– spekulative auffallende Zufälligkeit ? Im oberen Bereich des Ostgiebels vom Neuen Augusteum ist links die Aneinanderreihung von Strukturelementen
(für mich) interessant: schmal-schmal-schmal, schmal, schmal-breit-schmal, breit. Könnte sich da eine Information verbergen?  Versuch mit dem Morsealphabet: S.E.R.T. Was könnte das heißen? Vielleicht ein Gruß vom Architekten, z.B.: Salve Egeraatus 😉