Spitzenbild aus Alt-Reudnitz

Panorama_R-T2Heute mal ein Blick auf eine sehr interessanten, sonst wenig beachteten Straßenabschnitt im Leipziger Osten.  Es handelt es sich dabei um einen Blick auf das Haus Kapellenstraße Nr. 22 und damit auf die alte Ortslage von Reudnitz/ Tietschendorf, das heute (genauer: seit März 1992) zum Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld gehört, siehe auch Artikel ,,unbekanntes Reudnitz„.

Zum Foto: links der Blick in die Dresdner Straße mit dem ehemaligen (hellen) Verwaltungsgebäude vom Reudnitzer Straßenbahnhof, rechts der Blick in die Kapellenstraße.
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unbekanntes Reudnitz

Im Jahre 1992 wurden die Leipziger Stadtteile neu sortiert, damals ging Reudnitz der historische Ortskern verloren, er gehört seitdem zu Neustadt-Neuschönefeld. Wir wollen dieses ursprüngliche Reudnitz mit diesem Beitrag vor dem Vergessen bewahren und hier wieder ans Licht bringen.
(Ein gemeinschaftlicher Beitrag von Geheimtipp Leipzig und wortblende)

Luminance HDR 2.3.0 tonemapping parameters: Operator: Mantiuk06 Parameters: Contrast Mapping factor: 0.15 Saturation Factor: 0.9 Detail Factor: 1 ------ PreGamma: 1Reudnitz entstand im fruchtbaren Tal der Rietzschke an der heutigen Kohlgartenstraße und ist slawischen Ursprungs.
Erstmals nachweislich erwähnt wurde es im Jahr 1248. Rudny bedeutet Urbarmachung, Rodung und Roitschka Bach – so steht es in Otto Mosers 1890 erschienener „Chronik von Reudnitz“, aus der wir nachfolgend hin und wieder zitieren.

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Dampfbahnmuseum, Leipzig im September ’15

Am Freitag nachmittag sind wir mit der ,,2″ zum Dampfbahnmuseum gefahren und dort gab es nicht nur ,,Dampfbahnen“ zu sehen, sondern z.B. auch die ,,Rispe 12″, eine ,,Ludmilla“ und einen rostigen MITROPA-Speisewagen …

Unser Ausflug erfolgte auf eine Einladung zum VDI-Sommerfest, das im Rahmen der Tage der Industriekultur in Leipzig-Kleinzschocher stattfand. Genauer gesagt liegt das Museumsareal im Bereich des ehemaligen Bahnwerks (Bw) Leipzig-Plagwitz.
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… noch ein Löwen-Umzug

Nochmals in diesem Jahr
ein Löwen-Umzug in Leipzig?

L_Sommer-17Diesmal steht der Umzug aber nicht im fragwürdigen täglichen 😉 Veranstaltungs-Kalender der Stadt Leipzig zur Feier der 1000jährigen Ersterwähnung  …
Es handelt sich um den Umzug der ersten und ältesten Apotheke Leipzigs in der zweiten Augustwoche 2015 von der Grimmaischen Straße 19 (Eckgebäude zur Nikolaistraße) zum Brühl 52 (auch Eckgebäude zur Nikolaistraße).
In meinem Leipzig-Filmarchiv habe ich dazu noch ein paar interessante Bilder entdeckt.
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Die Leipziger Eisenbahnstraße

Bahnübergang an der Eisenbahnstraße, um 1850

Bahnübergang Eisenbahnstraße,
Schönefelder Weg um 1850

[Im Neustädter Markt Journal, Heft 6 (Februar 1992) auf Seite 10 ff. erschienen.  Mit Ergänzungen vom August 2015.]

Die Leipziger Eisenbahnstraße (zeitweise Ernst-Thälmann-Straße) entstand vor etwa 180 Jahren mit dem Bau der ersten deutschen Ferneisenbahnlinie von Leipzig nach Dresden, unmittelbar neben dieser Strecke im Osten von Leipzig.
Stadtauswärts, etwa im Bereich der linken Straßenseite und des linken Fußwegs der heutigen Straße, fuhren bereits 1837 die ersten Züge von Leipzig nach Althen.

Auf Grund dieser Vorgeschichte verläuft die heute etwa 2,5 km langen Eisenbahnstraße fast schnurgerade und auf sehr ebenen [Bahn-]Niveau. Von Bahndämmen und Einschnitten wie auf dem Bild ist allerdings nichts mehr zu sehen.
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Leipzig, Baustelle Ernst-Thälmann-Straße, 1990

Baust.EThStr_1990Zum Ende der DDR waren Straßenzustand und Bahnschienen auf der Ernst-Thälmann-Straße im Leipziger Osten total marode,  weil kaum noch Mittel für Erhalt oder gar Erneuerung verfügbar waren (zumindest nicht in Leipzig). Das haben wir auch von unserer Wohnung in der Neustädter Straße aus gespürt. Tagsüber ratterten damals die Tatra-Bahnen der Linien 2, 13, 17, 27, 33 und 37 im 2 bis 3 minütigem Abstand  vorbei. Da unser Schlafzimmer keine Doppelfenster hatte, wurden wir  bereits in früher Stunde von den ersten Bahnen wach gerüttelt – zum Glück fuhren da die Bahnen seltener …
Im Frühjahr 1990 war die Sanierung des vorderen Teiles der Ernst-Thälmann-Straße eins der vordringlichsten Straßenbau-Projekte in Leipzig: im Abschnitt zwischen Listplatz und Hermann-Liebmann-Straße wurden auf 800 m Straße und Schienen aufwendig saniert. Wenn man auf das Verkehrszeichen-Bild (rechts) klickt, dann kann man einen Straßenblick vom Mai 1990 sehen.

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Juni-Käfer im Juli 2015

JunikäferEndlich ist er da:

der erste ,,Juni-Käfer“
(Amphimallon solstitiale)

des Jahres auf unserem Fensterbrett am Friedenspark im Leipziger Südosten. Er hatte als abendlicher Schwärmer auf dem gelben Befestigungs-Klebeband neben meiner Solargrafie-Kamera Nr. 4 einen Asyl-Schlafplatz gefunden.
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Sternburg (war) ein Bier ersten Ranges

Sternburg_1990Sternburg-Bier ist und bleibt Marke ersten Ranges

Nachdem das Sternburg-Thema und ein paar meiner Originalaufnahmen von der alten Fassaden-Werbung in der Eisenbahnstraße bereits den Weg in die Blogger-Welt und auf Veranstaltungs-Flugblätter in L.-Neustadt gefunden haben, will ich hier dem interessierten Bild-Liebhabern auch diese Fotos präsentieren. Weiterlesen

Neustadt im Juli 2015, Kunstfest + 25 Jahre Bürgerverein

L_Kunstfest-c12Am 8. Juli habe ich bei sonnigem Wetter wieder mal unsere alte Wohngegend am Neustädter Markt besucht.
Anlass waren zwei freundliche Einladungen: eine vom Herrn Hufenreuter zur Feier des 25jährigen Bestehens des Bürgervereins Neustädter Markt e.V. und die zweite von Kunstpädagogik-Studentinnen zu ihren (auch mit mir besprochenen) Präsentationen ich sehe ich höre und den Wintergarten-Lichtspielen im Rahmen des Kunstfestes Neustadt 2015.

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3 + 1 Bilder vom ,,Thüringer Hof“ in Leipzig

LE_Stadt-02d… habe ich jeweils mit einem Blick nach Norden, entlang der Burgstraße zur Thomaskirche, aus den Jahren 1947, 1969 und 2015 vorliegen.

+ Inzwischen habe ich noch ein 4. Bild vom Thüringer Hof entdeckt, dass mein Vater, Werner Stein, im März 1956 als reizvolle Nachtaufnahme mit seiner damals neuen Exa (,,0″) aufgenommen hatte, siehe Unten. Weiterlesen