Flemming-Fotopirsch (Teil 3)

Auf dem Bild ein Einstieg in eine dunkle Röhre an der Flemmingstraße in Leipzig-Leutzsch.
Im nachfolgenden Beitrag soll es darum gehen, was ringsherum hier im Jahr 2002 bei meiner Fotopirsch in der Industriebrache noch so zu sehen war. Über die Gießerei Jahn hatte ich ja schon berichtet.
Dabei möchte ich folgenden Fragen nachgehen: Was hat es mit diesem ,,Röhreneinstieg“ auf sich, warum heißt die Straße eigentlich Franz-Flemming-Straße und welche Firmen gab es hier früher? Weiterlesen

Flemming-Fotopirsch 2002 (Teil 1)

Vor 15 Jahren hatten wir in den Räumen der früheren Firma MLW an der Flemmingstraße eine mehrtägige Weiterbildungs-Veranstaltung. Besonders interessant fand ich damals allerdings den Hinterhof-Bereich zwischen der Franz-Flemming- und der Georg-Schwarz-Straße mit dem maroden Charme vieler alter Fabrikgebäude (-Ruinen).   😉   😉   😉
Deshalb hab ich in einer sonnigen Mittagspause mit meiner damaligen Minolta 600si / Sigma 28-105 mm und einem Farbnegativ-Film Fuji Superia S-200 eine Fotopirsch in die rückwärtige Industrie-Brache unternommen.
Auf Anregung vom Geheimtipp Leipzig habe ich den alten Film jetzt digitalisiert und versucht herauszubekommen, um welche Gebäude es sich dort eigentlich gehandelt haben könnte, da gibt es schon Überraschendes zu entdecken …
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Ode an die Brot- und Kuchenbäcker zu Reudnitz

grundstueck-lb-joachim-2017

Kohlgartenstraße im Jahr 2017: links (gelb) mit Haus-Nr. 18, rechts (grau) Ranftsche Gasse 14

Das Areal auf dem Bild von der ,,Reudnitzer Tristesse“ an der Kohlgartenstraße im Leipziger Osten hat einen interessanten historischen Hintergrund.
Eine aktuelle Recherche ergab, dass an dieser Stelle im 18. und 19. Jahrhundert links der heutigen Gabelsbergerstraße das Haus der bedeutenden Landbrot-Bäckerfamilie Joachim stand und auf der rechten Seite der über Reudnitz und Leipzig hinaus berühmte und bekannte ,,(Große) Kuchengarten“. Darüber soll hier berichtet werden … Weiterlesen

Winterhauch in Leipzig

winter17_titelIn den letzten beiden Tagen (22./23. Januar 2017) hat sich in der Leipziger Tieflandsbucht kaum mal die Sonne blicken lassen.
Aber, kein Grund zur Traurigkeit!

Bei einer fast windstillen Hochdruck-Wetterlage mit ganztägigem Frost bis zu minus 9 Grad und Hochnebel hat sich an den Bäumen, Zweigen, Blättern Raureif angeheftet und die Früchte im Botanischen Garten und im Friedenspark märchenhaft umhüllt.

Ein Grund mehr, mal mit dem Fotoapparat und dem Makroobjektiv (Sony A57 mit Sigma, 50 mm) auf Pirsch zu gehen … Weiterlesen

Bunte Vielfalt …

le-bg-pflmarkt-09-16… im Botanischen Garten zu Leipzig

Heute fand im Botanischen Garten der Leipziger Universität der gut besuchte herbstliche Pflanzenmarkt statt. Das haben meine Frau und ich uns bei mittäglichem Sonnenschein nicht entgehen lassen. Unter anderem haben wir auch alte, fast vergessene Apfel- und Tomatensorten bewundert. Tomaten sind nicht nur ,,EU-rund“ und rot – auf dem Bild ein kleiner Eindruck farbiger Tomatenvielfalt. Was könnte das alles sein? Birnenförmige gelbe Stabtomaten, violettfarbene Fleischtomaten, fast schwarze Cherry-Tomaten, gestreifte Tigerella-Tomaten, eierförmige blassgelbe Tomaten und viele andere Sorten, die wir noch nie gesehen hatten …

Denkmalsblick mit Farbenrausch

LE_BiBö16-21dZur diesjährigen Bierbörse (vom 27.-29. Mai 2016) am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig gab es auch wieder ein Riesenrad und das sorgte neben dem obligatorischen Bierrausch zu fortgeschrittener Stunde auch zu einem tollen Farbenrausch und es gab nebenbei bemerkt auch musikalische Räusche, oder wie sagt man da ….

Aber der Reihe nach. Weiterlesen

,,Wolkenbeutel“ zu Pfingsten über Leipzig

Cumulonimbus mammatus

LE_Pfingsten-01Heute Nachmittag, am Pfingstsonntag kurz nach 4, konnten wir in Richtung Osten überm Friedenspark beutelförmige Mammatus-Wolken beobachten.
Laut wetterzentrale.de entstehen Mammatus an der Unterseite mächtiger Wolken, die sich im sehr kalten oberen Stockwerk der Troposphäre befinden. [Das passt zu der momentan mit nordwestlicher Strömung einfließenden polaren Kaltluft (Außentemperatur aktuell: 7,5 °C).]
Cumulonimbus mammatus treten in Mitteleuropa relativ selten und fast nur in Verbindung mit Schauer- und Gewitterwolken auf. Sie weisen häufig eine plastische, an Beulen oder Beuteln erinnernde Form auf.
Anmerkung: aufgenommen mit Sony A57, Tamron Standardzoom bei 20 mm, 1/320 s, F8, ISO100

Märzenschnee 2016

Über Nacht vom 29. Februar auf den 1. März hat es in Leipzig geschneit.
Hier am Botanischen Garten im Südosten der Stadt sind fast 10 cm nasser Neuschnee gefallen.

Maerzenschnee-16
Da haben die ersten zarten Elfen-Krokusse (Crocus tommasinianus) wie man sieht einen schweren Stand – aber, wie heißt es in einer alten Bauernregel:
,,Märzenschnee und Jungfernpracht halten oft nur eine Nacht.“

aufgenommen mit
Sony A57 und Objektiv Tamron 17-50 Di II SP: F 7,1, 1/250 s, 30 (45) mm, ISO200
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Sonnenaufgang kurz vor WSW

SA_Dez15Heute Morgen (19.12.2015, 1/4 9) gab es bei uns hier in Leipzig-Südost einen schönen Sonnenaufgang. Und das kurz vor der Wintersonnenwende (22.12.2015).

Links im Bild der  Wetterradarturm vom ehemaligen Meteorologischen Dienst der DDR mit 38 Meter Höhe und rechts das Völkerschlachtdenkmal mit 91 Meter Höhe.

aufgenommen mit: Sony A57 und Tamron Tele-Zoom, 1/640 s, F10, ISO200, Brennweite 135 (202) mm

vom Berg- zum Weinbau im Geiseltal

Sonntagausfl-21Die neuen Seen der Bergbaufolge-Landschaften gibt es nicht nur im Leipziger Süden und Norden.
Der mit Abstand größte der nach 1990 neu entstandenen Seen im Mitteldeutschen Seenland ist der Geiseltalsee südöstlich von Merseburg (sogar vor dem Großen Goitzschesee bei Bitterfeld) mit einer Wasserfläche von über 1.800 ha.

Und der Geiseltalsee hat eine Besonderheit aufzuweisen, die ihn von allen anderen neuen Seen unterscheidet:
dort wurde seit dem Jahr 2000 es ein neues Saale/Unstrut-Weinanbaugebiet erschlossen!
Wir sind dort Paten von vier Weinstöcken  😉   🙂

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