Zigarren aus der Ludwigstraße

ADVS.

Inzwischen habe ich versucht, etwas mehr über ,,die alte Zigarrenfabrik“ und das frühere Gebäude eingangs der Ludwigstraße im Osten Leipzigs herauszubekommen. Die Zigarrenfabrik Albert Dathmann – Vernhalm & Schmidt gab es bis in die 1960er Jahre. Ich habe auch nach alten Bildern (siehe Bild aus Filmsequenz, rechts) und den Firmengeschichten recherchiert. Darüber mehr hier im Beitrag … Weiterlesen

Mails from OZ (NSW)

Zugegeben freue ich mich immer über Kommentare zu meinen BLOG-Beiträgen (außer SPAM).
Wenn dann noch neue Informationen in Wort oder Bild herüberkommen, bin ich regelrecht begeistert! Dann kann so ein Beitrag auch mal eine ungeahnte Eigendynamik entwickeln.
Das passierte kürzlich auch beim ,,Rietzschketal“-Beitrag vom Oktober 2015.
Was dieser Kommentar mit dem Leipziger Osten, dem nebenstehenden Bild, den Abkürzungen ,,OZ“ und ,,NSW“ zu tun hat, das soll hier aufgeklärt werden …
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Cinderella-Türmchen in L.-Neustadt

In meinen Unterlagen habe ich kürzlich eine interessante Bleistiftskizze aus dem Jahr 1998 entdeckt. Darauf ist die Ruinenhälfte der alten Zigarrenfabrik an der Ecke Rosa-Luxemburg- / Ludwigstraße mit dem kleinen Eck-Türmchen zu sehen, ein Teil des Hauses Ludwigstraße Nr. 1.
Inzwischen sind in diesem Viertel von Neustadt-Neuschönefeld viele Häuser abgerissen worden. Die erwähnte Straßenecke ist inzwischen begrünt – es erinnert fast nichts mehr an Vergangenes … Weiterlesen

neue Namen brauchte das Land …

Straßenumbenennungen im Leipziger Osten, 1945

Über die Straßenumbenennungen in Leipzig zur Wendezeit (um 1990 herum) wurde viel geredet, geschrieben und diskutiert. Das war unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg anders – die Einwohner hatten damals andere Sorgen … Weiterlesen

Leipzig-Ost, Einblicke 1977 -2017

Wir bitten unsere Kundschaft in tanzgerechter Kleidung zu erscheinen!
KEINE JEANS

Gute Frage zum heutigen Welttanztag (29. April 2017):
wer kennt diesen Aushang und wo könnte das gewesen sein?
Zusatz: … und wie sieht es dort heute aus? Weiterlesen

Volkmarsdorfer Pflastersteine, Nachtrag

eine ,,VEB“-Geschichte

Zum Beitrag vom 3. März dieses Jahres zu den Volkmardorfer Pflastersteinen habe inzwischen eine Zuschrift von Lutz Göschel aus Nürnberg erhalten. Sein Vater, Erich Göschel, war in der Erich-Ferl-Straße Nr. 21 Eigentümer eines Radio-Fachgeschäfts.
Was das mit nebenstehenden Bildausschnitt samt Gully, Fußwegpflasterung, dem angedeuteten Haltestellenschild und einem ,,VEB“ zu tun hatte, dem möchte ich in diesem Artikel nachgehen. Weiterlesen

Thälmann- / Ecke Liebmannstraße

Die heutige Straßenkreuzung Hermann-Liebmann- / Eisenbahnstraße war schon immer eine sehr belebte Ecke.

Die alte Stadtplan-Kopie (rechts) stammt aus dem Jahr 1929, da hieß die Kreuzung noch Kirchstraße / Eisenbahnstraße.
Das schlichte B.-A. weist übrigens auf eine kleine Bedürfnis-Anstalt an dieser Ecke hin.

Gibt es für diese Ecke noch richtige Fotobelege?
Wer hat noch was? Bitte melden.
Eine kleine Umfrage bei ehemaligen Einwohnern hat vorerst zwei Aufnahmen aus den 1960er Jahren zu Tage gefördert … Weiterlesen

Volkmarsdorfer Pflastersteine

l_wurzner_google-02Auf der linken Seite der Wurzner Straße,  zwischen der Hermann-Liebmann- und der Torgauer Straße standen früher die (königlichen) Volkmarsdorfer Straßenhäuser.
Dort gibt es heute keine Häuser mehr, sondern einen ,,Dunklen Wald“ statt einer grauen Häuserzeile. Die Bäume wurden  im Zuge des grünen Rietzschke-Bandes vor etwa 10 Jahren dort angepflanzt.
Bevor die Geschichte hier völlig wegradiert ist, stelle ich noch ein paar Fragen: Was hatte es mit dieser alten Ansiedlung auf sich, woran erinnert die Gehweg-Pflasterung auf dem rechten Bild und wieso ging die Bäckerstochter Auguste aus diesen Straßenhäusern in die Literatur ein ???
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Boulevard Hedwigstraße, 1908

Ende der 1980er Jahre habe ich von Jochen G. aus der Ernst-Thälmann-Straße 27 ein paar interessante ältere Postkarten aus dem Gebiet von Neustadt-Neuschönefeld mal übers Wochenende zum Anschauen bekommen. hedwig-1908-sNein, überlassen wollte er sie mir leider nicht – ich durfte mir aber Fotokopien anfertigen. Und auf einer dieser Postkarten, herausgegeben vom Verlag Seb. Hess, Papier- und Schreibwaren, Eisenbahnstraße 30, ist ein interessanter Blick durch die damals von Geschäften gesäumte und sehr belebte Hedwigstraße in Richtung Norden zur Heilig-Kreuz-Kirche zu sehen. Ein Stück Stadtgeschichte!

In welchem Jahr könnte dieses Foto entstanden sein?
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alte Häuserecke in L.-Neustadt (2)

nst-nsf-001q2. die ersten Wohnhäuser

Wenn man von der Eisenbahnstraße in die  Neustädter Straße blickt, dann fällt auf der rechten Straßenseite eine größere Häuserlücke auf.  Heute befindet sich an dieser Stelle seit 2014 eine Gemeinschafts-Gartenanlage.
Früher standen hier die alten Häuser der Neustädter Straße 20 und 22. Beide sind aber 1992/93 abgerissen worden. Ist da gar nichts übrig geblieben…?
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