… über Stammbaum und Wappen der Familie Stein

wSteinden 100. Beitrag in diesem BLOG-Journal widme ich meinen väterlichen Vorfahren mit einer historischen Betrachtung

… über Stammbaum und Wappen der Familie Stein

Mein Urgroßvater Bruno Stein hatte Anfang der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts die alten Stein’schen Familiengüter in der Gegend östlich von Grimma aufgesucht und mit seinem ältesten Sohn Gerhard Recherchen über seine Vorfahren durchgeführt. Daraus entstand 1934 ein erster Familien-Stammbaum. Im Jahr 1937 hat sein Bruder Rudolf ein passendes Familienwappen dazu entworfen, das schließlich in die Wappenrolle des deutschen Herolds aufgenommen wurde.
[und: ja, das ist mein BLOG-Avatar!]
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partielle SoFi am Arbeitsplatz, 20.03.2015

20150320_103046Bei einer Sonnenfinsternis muss man ja nicht unbedingt mit einer Schutzbrille in die (partielle) Sonne starren.
Unter Nutzung der örtlichen Gegebenheiten geht das auch relativ einfach (und augenschonender): die Sonne scheint bei uns im Büro durch die Jalousie und bildet dadurch an meinem Büro-Unterschrank gleich eine ganze Serie von Sonnen-Sicheln ab.
Ja, im Prinzip wie bei einer vielfachen Lochkamera. Die Sonne wird dabei kopfstehend abgebildet.
Und die habe ich einfach mit dem Mobiltelefon (Schatten unten) fotografiert.

Fertig ist das eigene SoFi-Special!

Aufnahme: 20. März 2015, 10:40 Uhr

Historisches über Leipzig-Neustadt

[Artikel stammt zum Teil aus dem Heft 1 zur Wohngebietsgeschichte, der im Jahr 1988 im Eigenverlag des WBA (Wohnbezirksausschusses) 102 erschienen war]

Geschichte_03Historischer Einblicke in die Geschichte von Leipzig-Neustadt  von der Ortsgründung bis zu dessen Eingemeindung zur Stadt Leipzig.

1. Ursachen der Ortsgründung
Leipzig-Neustadt ist, historisch gesehen wie auch der Nachbarort Neuschönefeld eine neuere Ortsgründung. Es ist weder aus einer bäuerlichen Dorfgemeinschaft noch aus einem alten Ortskern heraus gewachsen, wie man das im benachbarten Schönefeld, Reudnitz oder Volkmarsdorf heute noch mit etwas Fantasie erkennen kann. Gesicherte historische Erkenntnisse liegen ab Mitte des 19. Jahrhunderts vor. Weiterlesen

Begegnungen mit dem Leipziger Uni-Riesen, 1965 bis 2015

Universität und City-Hochhaus am Augustusplatz in Leipzig (2013-10-05) Sony A57, Standard-Zoom Tamron 17-50 mm F/2,8 IF, 17 mm, 1/250, F 9, ISO 400

Universität und City-Hochhaus am Augustusplatz
im Oktober 2013

Sporadischen ,,Begegnungen“ mit dem Uni-Riesen in vier Teilen:

1. Ein Hochhaus-Projekt am Karl-Marx-Platz aus dem Jubiläums-Jahr 1965 in der Zeitung.

2. Bilder aus der Bauphase des Uni-Hochhauses am Karl-Marx-Platz in den Jahren 1968 bis 72 und von den Folge-Baumaßnahmen bis 1975.

3. Unser Physikstudenten-Praktikum im Uni-Riesen, in den Praktikumsräumen der 6. Etage in den Jahren 1974 bis 1976.

4. Fast 40 Jahre später konnte ich mit einem Architekten sprechen, der in den Jahren von 1968 bis 1970 entscheidend in der Experimental-Werkstatt von Hermann Henselmann am Projekt des Universitätshochhaus mitgearbeitet hatte.

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über Straßen und Plätze auf Neustädter Gebiet

[dieser Artikel basiert auf einem Text aus dem Heft 1 zur Wohngebietsgeschichte, das im Jahr 1988 im Eigenverlag des WBA 102 in Leipzig-Neustadt erschienen war]

Straßen, Plätze und deren Namen in Leipzig-Neustadt

Geschichte_03Heute gibt es auf dem Gebiet von Leipzig-Neustadt zwölf Straßen. Willkürlich kann man in folgende Rubriken unterteilen:
–   führende Vertreter der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung, Politiker (3),
–   bedeutende eisenbahn-historische Leipziger Persönlichkeiten (2),
–   Namen ehemaliger Besitzer des Rittergutes Schönefeld, auf dessen Territorium der Ort entstand (3)
und
–   Orts- und territorial bezogene Bezeichnungen (4). Weiterlesen

Algebra-Mildner und Graf von Zitzewitz

Im ersten Studienjahr 1974/75 unseres Physik-Studiums hatten wir im Hörsaal des Mathematik-Instituts in der Talstraße in den frühen Vormittagsstunden Vorlesungen zum Thema lineare Algebra und analytische Geometrie.
Das war für uns Studenten nicht immer ganz einfach … 😉

Die 1 1/2 stündigen Vorlesungen beim Herr Dr. Robert Mildner hatten aber zur ,,Halbzeit“ immer einen charakteristischen Höhepunkt: eine kleine Anekdote aus dem Leben des Grafen von Zitzewitz.
Das kam beim ,,studentischen Publikum“ bei dem nüchternen Stoff stets sehr gut an … Weiterlesen

… über Badegelegenheiten in Neustadt / Neuschönefeld

[Im Neustädter Markt Journal, Heft Nr. 13, September 1992 auf den Seiten 2 bis 5 erschienen unter dem Titel:]

Historisches    … über Badegelegenheiten in unserer Gegend

Als ich am 21. Juli [1992] die ersten Zeilen dieses Beitrages schrieb, zeigte das Außenthermometer bei uns hier an der Eisenbahnstraße 37,1° C.
Heiße Tage hat es sicher auch in den vorigen Jahrhunderten gegeben. Vielleicht war es bei der offenen Bebauung damals nicht so drückend heiß wie heute in den engen Straßenschluchten unserer Stadt.
Im vorigen Jahrhundert hatten die Vorort-Wohnungen in der Regel kein fließendes Wasser. Alles benötigte Wasser musste mit dem Eimer vom Brunnen auf dem Hof oder in der Nachbarschaft geholt werden.
Die Badelustigen aus unserer Gegend sind da sicher lieber nach Schönefeld zum Rohrteich (die Rohrteichstraße erinnert heute noch daran) oder zu den Parthe-Flussbädern gegangen. Weiterlesen

Abschied von der DDR-Mark, 1. Juli 1990

Hermes-TK.1990Wenn ich heute mal in meinen alten HERMES-Taschenkalender aus dem Jahr 1990 blättere, dann ist unter dem Datum vom 1. Juli nur der kurze Eintrag:

Währungsunion, Geld abholen

zu finden.
Im Prinzip musste man als DDR-Bürger einfach vorher die Umtauschsumme auf ein Konto eines DDR-Geldinstituts (Sparkasse, Postbank) in Mark der DDR einzahlen und konnte sie dann ab dem 1. Juli 1990 in Deutscher Mark wieder abheben.

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Orientierungskarte alt – neu, Leipziger Osten

L-Ost_1802

Meilenblätter von Sachsen 1802, Ausschnitt Leipzig-Ost

Zur besseren Orientierung habe ich eine ältere Karte der Leipziger Umgebung [Friedrich Ludwig Aster: Leipzig. Blatt 19 aus: Meilenblätter von Sachsen 1802, Quelle Wikipedia] mit dem heutigen Straßenverlauf [openstreetmap, aktuell 2014] verglichen und damit versucht auch für die Leipziger Ostvororte einen Bezug zum früheren Landschaftsbild herzustellen.

Damit wird auch so manche ältere Straßenbezeichnung heute verständlicher, z.B. Rabet, Kohlgartenstraße, Gerichtsweg, Rohrteichstraße, Stannebeinplatz usw. Weiterlesen

… über Neustädter und Neuschönefelder Gasthöfe

[Im Neustädter Markt Journal, den Heften Nr. 9, Mai 1992 (Bergschlößchen), Nr.11, Juli 1992 (Sanccouci),  Nr. 19, März 1993, (Gasthof Neustadt) und Nr. 27, Dezember 1993 (Kaiserhallen) erschienen.]

Historisches über Neustädter und Neuschönefelder Gasthöfe

Am 29. März 1992 wurden spätabends im ZDF Ausschnitte preisgekrönter Filme gezeigt.
L-Nsf_EThStr_06.88Darunter konnte man in einem Schwarzweißfilm überraschend auch Aufnahmen aus der Leipziger Eisenbahnstraße (ehem. Thälmannstraße) sehen: die Fassadenfront vom einstigen Kino ,,Wintergarten“, ,,Broilerbar-Ost“ bis zur Ecke Melchiorstraße in ihrem erschreckend heruntergekommenen Zustand.
Ein ostdeutscher Filmemacher erhielt für diesen Film bei der Adolf -Grimme-Preisverleihung 1992 einen Sonderpreis – der Grimme-Preis ist ein vom Deutschen Hochschulverband gestifteter und als bedeutendste deutsche TV-Auszeichnung geitender Preis, der jährlich in Marl (NRW) verliehen wird.
Hier sollen aber nicht der Filmemacher, sondern die gezeigten Gebäude aus unserem Wohngebiet im Mittelpunkt stehen. Weiterlesen