Auch in der Leipziger Innenstadt gibt es noch ein paar der kleinen blau-emaillierten Blechschilder mit den Brandkataster-Nummern (BKN) an den Hauseingängen älterer Gebäude. Ich habe jetzt im Juli 2016 insgesamt nur noch 14 solcher BKN-Schilder in der Stadt entdecken können. Wo sind all diese Schilder geblieben?
Die Leipziger Innenstadt war und ist einer der dynamischsten Bauorte der Stadt. Da wurde und wird häufig an- und umgebaut oder abgerissen. Und oft blieben da die kleinen blauen Schilder auf der Strecke.
Was es mit diesen BKN-Schildern auf sich hat und wo man sie heute noch finden kann, damit beschäftigt sich dieser Beitrag.
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Schlagwort-Archive: Leipzig
Marie und Bruno ziehen nach Leipzig
… in eine große Wohnung
Endlich, 19 Jahre nach ihrer ersten Wohnung 1890 in Leipzig-Anger-Crottendorf, hatten Marie und Bruno Stein im Oktober des Jahres 1909 eine richtige große 5-Zimmer-Wohnung für die Familie mit fünf Kindern gefunden. Entgegen dem Spruch: ,,wem’s zu wohl ist der zieht nach Gohlis“ zog die Familie Stein nach sechs Wohnversuchen in Gohlis schließlich nach Leipzig in die Blumenstraße 20. Die Freude war groß – endlich eine richtige Wohnung.
Leipziger Neuseen-Platz
Gestern Abend zur Langen (tropischen) Nacht der Wissenschaft hab ich mir die Baufortschritte in der Paulinerkirche angeschaut und dabei auch mal vom Augustusplatz einen ,,Wasserblick“ festgehalten.
Links das Neue Gewandhaus (1977-81), daneben der MDR-Probenwürfel (2001 übergeben) und das City-Hochhaus (der frühere Uniriese: 1968-73), das neue Augusteum (2007-12) mit der Paulinerkirche (2007 bis ?) und das Neue Café-Felsche-Gebäude (2007-2009.
Anmerkung: Aufnahme mit Sony A57 und Standardzoom Tamron Di II SP, 1/125 s, F4,5, f=17 (25) mm, ISO100, etwa um 20 Uhr bei 30 °C.
Sonnenbahnen – 3
Solargrafie – 182 Tage Belichtung
Zur Wintersonnenwende hatte ich das Projekt Sonnenbahnen, Teil 3 gestartet. Ziel war es diesmal, mit den Lochkameras Nr. 4 und 5, trotz Frost und Feuchte den Termin der Sommersonnenwende am 21. Juni 2016 unbeschadet zu erreichen. Vielleicht gibt’s auch gut erkennbare Abbildungen vom halbjährlichen Auf und Ab der Sonne …?
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Naundörfchen-Interview
… über meinen Vater und sein Foto-Hobby
Gesprächsführer Bert vom Blog Geheimtipp Leipzig: ,,Auf den Seiten des Leipziger Blogs wortblende kann man unter vielen anderen Bildern auch einige Farbaufnahmen des alten Naundörfchens finden [aus dem Frühjahr 1941!].
Zu verdanken haben wir die dem Vater von Blogger Harald Stein, weswegen unser Gespräch auch mit folgender Frage beginnt:“
Wurde Dein Vater (1914-1977) in Leipzig geboren? Weiterlesen
Denkmalsblick mit Farbenrausch
Zur diesjährigen Bierbörse (vom 27.-29. Mai 2016) am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig gab es auch wieder ein Riesenrad und das sorgte neben dem obligatorischen Bierrausch zu fortgeschrittener Stunde auch zu einem tollen Farbenrausch und es gab nebenbei bemerkt auch musikalische Räusche, oder wie sagt man da ….
Aber der Reihe nach. Weiterlesen
,,Wolkenbeutel“ zu Pfingsten über Leipzig
Cumulonimbus mammatus
Heute Nachmittag, am Pfingstsonntag kurz nach 4, konnten wir in Richtung Osten überm Friedenspark beutelförmige Mammatus-Wolken beobachten.
Laut wetterzentrale.de entstehen Mammatus an der Unterseite mächtiger Wolken, die sich im sehr kalten oberen Stockwerk der Troposphäre befinden. [Das passt zu der momentan mit nordwestlicher Strömung einfließenden polaren Kaltluft (Außentemperatur aktuell: 7,5 °C).]
Cumulonimbus mammatus treten in Mitteleuropa relativ selten und fast nur in Verbindung mit Schauer- und Gewitterwolken auf. Sie weisen häufig eine plastische, an Beulen oder Beuteln erinnernde Form auf.
Anmerkung: aufgenommen mit Sony A57, Tamron Standardzoom bei 20 mm, 1/320 s, F8, ISO100
Leipziger Abendrot
Gestern Abend gegen 21 Uhr 15 war beim Blick über die Dächer der Stadt nicht nur ein schönes frühsommerliches Abendrot bei milden Temperaturen um die 18 °C zu sehen – auch das Cityhochhaus, das Wohnhochhaus Wintergartenstraße und [wenn man genau hinschaut] der Hbf. waren rot angestrahlt.
Grund war der gestrige 2:0 Sieg von Rasenballsport Leipzig und der damit erreichte Aufstieg der Mannschaft in die 1. Bundesliga.
Deshalb ein Tipp an die ,,alten“ Bundesbürger: statt ,,Viertel nach Neun“ sagt man hier im Osten kurz ,,Viertel Zehn“ 😉 😉 😉
Exkursion zu 3 x Ost
im (Leipziger) Osten zur Ecke Oststraße am Ostplatz
der status quo:
Bei einer Stadtteil-Exkursion im April diesen Jahres zum Ostplatz im Leipziger Osten fällt an der Ecke zur Oststraße sofort ein seit mehreren Jahren leer stehendes und verfallendes Wohnhaus (und Leipziger Kulturdenkmal!) auf:
das Haus Ostplatz Nr. 4.
Besonderheit – es hat noch eines der selten gewordenen blau-weißen Brandkataster-Emailleschilder, gleich auf der linken Seite des Hauseingangs mit der Beschriftung: Reu.Abt. C 165P.
An dieser Stelle möchte ich [bei der Recherche unterstützt durch Andreas Hönemann] hier ein paar Bemerkungen über den Leipzig/Reudnitzer Ostplatz und speziell zu diesem Haus präsentieren.
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Stadtexpedition nach Süd-Reudnitz 1978 vs. 2016
Reudnitzer Ermittlungen …

L.-Reudnitz, auf der Stötteritzer Straße,
am 31.12.1978
Die Stadtteilexpeditionen, initiiert von Diana Wesser & Antje Rademacker sind interessant und empfehlenswert: die nächste findet übrigens aktuell unter dem Thema ,,Lenes Nachbarn – die andere Seite von Reudnitz“ in der Zeit vom 23.–30. April 2016 statt. [siehe auch Text unten, unter Anmerkung].
Dazu hab ich hier einen kleinen Beitrag.
Im Artikel ,,Blizzard über Deutschland im Winter ’78/’79“ hatte ich über einen Silvesterbesuch geschrieben:
,,Für Silvester haben wir eine erweiterte Familienfeier bei Freunden in Reudnitz verabredet.“
Das möchte ich an dieser Stelle (und nach 37 Jahren) mit neuen Quellen nachrecherchieren. Weiterlesen
